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Kunstausstellungen in Frankfurt an der Oder nach Häusern: Rathaushalle, Packhof und Kabinett 1965 bis 2018

Wer im Frühjahr 2018 die Rathaushalle betrat, sah Günther Hornigs Collagen unter einem Renaissancegewölbe; wer im Winter zuvor in den Packhof ging, stand vor Wilhelm Lachnits Radierungen in einem Speicher am Fluss. Die Kunstausstellungen in Frankfurt an der Oder, die das Museum Junge Kunst über fünf Jahrzehnte veranstaltete, hatten ihre festen Orte, und jeder Ort hatte seine Aufgabe. Diese Seite ordnet die erhaltenen Ausstellungsseiten nach Häusern, zuerst die Ausstellungen in der Rathaushalle, dann die im Packhof und im Kabinett, und schließt mit der Chronologie der letzten beiden Ausstellungen von 2017 und 2018.

Raum 1

Ausstellungen in der Rathaushalle

Die Rathaushalle mit dem angrenzenden gotischen Festsaal war der Ort der Sammlung: bis 1990 als Dauerausstellung, danach mit den großen Themen- und Personalausstellungen und einem jährlichen Projekt aus dem eigenen Bestand. Die Ausstellungen in der Rathaushalle, zu denen das Archiv eine Seite besitzt:

  1. 4. August bis 10. November 2002Frauen-Bilder aus der DDR
  2. 17. November 2002 bis 19. Januar 2003Norbert Bisky
  3. 23. Mai bis 24. August 2003Das Bild der Stadt Frankfurt (Oder)
  4. 22. Februar bis 26. September 2004Landschaftsbilder der DDRHauer Bernhard Kretzschmar, Ernst Schroeder, Werner Tübke, Otto Niemeyer-Holstein, Wolfgang Mattheuer u. a.
  5. 17. Oktober bis 21. November 2004VOR-ORT-BERLINKarin Sakrowski
  6. 13. März bis 1. Mai 2005Meine Welt – 5. BiennaleHubert Lucht, Edmund Krengel, Jürgen Franke, Serge Vollin, Michaela Lehnert u. a.
  7. 14. August bis 2. Oktober 2005Helge Leiberg
  8. 2. April bis 1. Oktober 2006Männerbilder 1945 – 2005
  9. 2006Kurze Nacht der Frankfurter Museen 2006
  10. 21. Januar bis 29. April 2007Das spätgotische Antichristfenster
  11. 3. Juni bis 5. August 2007KURT BUCHWALD (1953) / CLAUS BACH (1956)
  12. 2. September 2007 bis 6. Januar 20081980 – 2005 Objekte, Skulpturen...
  13. 13. April bis 29. Juni 2008Baldur Schönfelder, (1934)Baldur Schönfelder
  14. 20. Juli 2008 bis 11. Januar 2009STANDPUNKTE II, 1986 -2006Harald Reiner Gratz, Uwe Kowski, Stephan Balkenhol, Hans Scheuerecker, Cornelia Schleime
  15. 24. Mai bis 2. August 2009ANTON VON WERNER – MORITZ GÖTZEMoritz Götze
  16. 7. Februar bis 25. April 2010Tendenz abstraktGil Schlesinger, Manfred Luther, Maren Roloff, Eva-Maria Wilde, Jörg Herold u. a.
  17. 24. Oktober 2010 bis 6. Februar 2011TATJANA DOLL (1970), BERLIN
  18. 22. Juli bis 30. Dezember 2012Neuerwerbungen Teil 2, Malerei, Bildhauerei, ObjekteNorbert Bisky, Birgit Brenner, Mariola Brillowska, Jan Brokof, Matthias Geitel u. a.
  19. 27. Januar bis 31. März 2013Ausstellung „Eigenwilligkeit“Lars Kohl, Enrico Niemann, Sebastian Reddehase, Stefan Lenke
  20. 21. April bis 16. Juni 2013Ausstellung „Erika Stürmer-Alex (1938), Lietzen“Erika Stürmer-Alex, Robert Rehfeldt, Dieter Tucholke, Herbert Behrens-Hangeler, Kurt Robbel
  21. 2013„ENTARTETE KUNST“, Angriff auf die ModerneErnst Barlach, Willi Baumeister, Carl Buchheister, Lovis Corinth, Heinrich Maria Davringhausen u. a.
  22. 23. November 2014 bis 1. Februar 2015Ausstellung „Die Sprache der Dinge“Joachim Heuer, Dieter Tucholke, Karin Sakrowski, Rudolf Nehmer
  23. 2014Ausstellung „Weiche Schädel und Schädelharfe“
  24. 31. Mai bis 27. September 2015Ausstellung „DDR expressiv – die 80er Jahre“Petra Kasten, Johannes Heisig, Oskar Kokoschka, Max Beckmann, Chaim Soutine u. a.
  25. 11. Oktober bis 1. November 2015Ausstellung „50 Jahre Museum Junge Kunst – 50 Jahre Ausstellungen“Walter Libuda, Detlef Lieffertz, Wolfgang Henne, Clemens Gröszer, Horst Engelhardt u. a.
  26. 21. Februar bis 11. September 2016Ausstellung „HERZ HAUS MESSER KREUZ“Erika Stürmer-Alex, Hans-Hendrik Grimmling, Sebastian Reddehase, Christiane Wartenberg
  27. 2. Oktober bis 30. Dezember 2016Ausstellung „… UND IMMER WIEDER DER MENSCH! “
  28. 3. September bis 19. November 2017(Quer)Köpfe. Otto Dix und Erna Schmidt-Caroll & Werke aus der SammlungOtto Dix, Erna Schmidt-Caroll
  29. 29. April bis 29. Juli 2018Aktuelle AusstellungenGünther Hornig, Günther Hornig
  30. 2018Ausstellung „Günther Hornig – Das Wuchern der Ordnung“Günther Hornig, Günther Hornig
Raum 2

Ausstellungen im Packhof

2003 ging die Rolle des Kabinetts an den Packhof über, einen Speicher am Oderufer (Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11): sechs Räume für die jungen Positionen, für Installation, Malerei und Objekte, für die polnischen Partner aus Zielona Góra und für die Personalausstellungen der Jahrgänge nach 1960. Die Ausstellungen im Packhof mit eigener Seite:

  1. 8. Februar bis 23. Mai 2004René Graetz / Menno FahlMenno Fahl
  2. 2004Burkart-Artikel in der MOZ vom 20.08.2004
  3. 30. Januar bis 20. März 2005Tremezza von Brentano
  4. 3. April bis 29. Mai 2005Frankfurter Graffiti-TunnelgalerieHeike Papendick, Marco Bollenbach, Marco Brandt
  5. 12. Juni bis 14. August 2005Friedmann Grieshaber
  6. 26. März bis 7. Mai 20065-Raum-WohnungWolfgang Harth, Verena Kyselka, Thomas Nicolai
  7. 28. Oktober bis 30. Dezember 2007ANNEMIRL BAUER, 1939-1989
  8. 2007Eröffnung der Ausstellung „Medienblau“
  9. 6. März bis 15. Juni 2008ATLAS, Stefanie Bühler (1976), DresdenStefanie Bühler
  10. 29. Juni bis 28. September 2008HINTERLAND, Jan Brokof (1976), DresdenJan Brokof, Theo Boettger
  11. 1. Februar bis 12. April 2009KLAUS KILLISCH (1959), BERLIN
  12. 6. Juli bis 20. September 2009POLNISCHE GEGENWARTSKUNSTGrzegorz Bednarski, Jacek Dluzewski, Karolina Wiktor, Aleksandra Kubiak, Magdalena Gryska u. a.
  13. 2011Patricia Waller (1962), Berlin, Strickobjekte
  14. 4. November 2012 bis 27. Januar 2013Elke Daemmrich, 1964, „PARADIES UND APOKALYPSE“
  15. 7. Februar bis 21. April 2013ICH BIN VON HIER Ryszard Górecki (1956), Berlin
  16. 12. Mai bis 14. Juli 2013Ausstellung Hubertus Brouwer (1919-1980), Ochtrup/Nordrhein-Westfalen
  17. 4. August bis 3. November 2013Ausstellung Milchglaskino, MALEREI, ZEICHNUNGEN,Ulrike Dornis, Jens Hanke, Jan Dörre, Magdalena Drebber, Jörg Ernert u. a.
  18. 24. November 2013 bis 26. Januar 2014Ausstellung „Erste Liebe“, Georg Weise (1973), BerlinGeorg Weise
  19. 2. November 2014 bis 11. Januar 2015PackHof
  20. 2014Ausstellung „Landschaft – Sichtbarkeit des Unsichtbaren “
  21. 2014Ausstellung „Wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit“Agnieszka Graczew-Czarkowska, Alicja Lewicka, Paulina Komorowska-Birger
  22. 2014Ausstellung Wilde
  23. 1. Februar bis 12. April 2015Am Fluss – oder wie das Einauge zum Lügner wurdeUndine Bandelin, Sebastian Pless
  24. 31. Januar bis 10. April 2016Ausstellung „Ich schaffe es einfach nicht, Dir zu schreiben“Tobias Hild
  25. 23. Oktober 2016 bis 8. Januar 2017Ausstellung „Matti Schulz“
  26. 11. Mai bis 2. Juli 2017Ausstellung „Aus Wo ge und Schnee“
  27. 23. Juli bis 29. September 2017Das war die ZukunftMarc Jung
  28. 8. Oktober bis 26. November 2017Dirk Heerklotz: Skulptur, Zeichnung, MalereiDirk Heerklotz
Zeichnung: Blick durch eine Tür in den nächsten Ausstellungsraum mit zwei leeren Sockeln
Raum 3

Kabinett, Festsaal und Werkstatt Junge Kunst

Die Kunstausstellungen in Frankfurt an der Oder waren nie auf ein Haus beschränkt. Vor dem Packhof gab es das Kabinett in der Heilbronner Straße 19 (1966–2003) mit der Reihe „Werkstatt Junge Kunst“ und den Ausstellungen mit Arbeiten auf Papier, dazu den Festsaal im Rathaus für Sonderausstellungen. Für diese Jahre stehen die gedruckten Jahresprogramme; die Kunstausstellungen in Frankfurt an der Oder aus den frühen neunziger Jahren sind dort mit Laufzeiten und Techniken verzeichnet.

    Raum 4

    Chronologie: die letzten Ausstellungen in beiden Häusern

    Die Chronologie endet mit zwei Ausstellungen, die das Museum noch selbst ankündigte, obwohl sie bereits unter dem Dach des Landesmuseums liefen. In der Rathaushalle hingen vom 29. April bis 29. Juli 2018 rund 110 Arbeiten von Günther Hornig, dem Dresdner Abstrakten, dessen paradoxer Titel „Das Wuchern der Ordnung“ auch die Türme aus verklebten Pappstreifen meinte. Im Packhof war vom 1. Dezember 2017 bis 11. Februar 2018 Wilhelm Lachnit zu sehen, ungewöhnlich für dieses Haus, weil der Maler 1899 geboren wurde. Was beide Ausstellungen zeigten:

    • Rathaushalle und Packhof
    • 2017/18

    Günther Hornig und Wilhelm Lachnit

    „Das Wuchern der Ordnung“ in der Rathaushalle

    Vom 29. April bis 29. Juli 2018 füllten rund 110 Arbeiten von Günther Hornig die Spätrenaissancehalle, entstanden in mehr als fünf Jahrzehnten. Bis auf zwei Ausnahmen verzichteten die Kuratoren auf großformatige Gemälde; im Mittelpunkt standen Gouachen, Mischtechniken, Collagen und Objekte. Der Rundgang war chronologisch angelegt. Am Anfang hing ein Selbstbildnis aus der realistischen Frühzeit, am Ende etwa zehn kleine Figurenzeichnungen, die nach 2000 entstanden und bis dahin selten gezeigt worden waren.

    Die Ausstellung ordnete Hornig als Einzelgänger ein, der sich keiner Richtung der DDR-Kunst ganz zuschlagen lässt, weder den Konstruktiven um Horst Bartnig, Hermann Glöckner, Helmut Senf und Karl-Heinz Adler noch den Informellen wie Herbert Kunze oder Renate Göritz. Seine späteren Arbeiten lassen sich nach Lesart des Ausstellungstextes eher neben Imi Knoebel, Frank Stella oder Ellsworth Kelly stellen.

    Vom Informel zur Rasterstruktur

    In den sechziger Jahren entwickelte Hornig aus kubistisch zerlegten Akten und farbigen Blättern mit angedeuteten Landschaften und Bauten eine informelle Malerei in erdigen Ocker- und Brauntönen. Er collagierte, faltete, ließ Farbe tropfen und riss Papier. Parallel dazu verließ das Bild die Wand: Materialbilder, Wandobjekte, bemalte Objekte und Türme eroberten den Raum, kastenförmige Assemblagen erinnern an Zerstörtes und Wucherndes. Rasterformen, die wie Waben wirken, setzte er gegen chaotische Strukturen.

    Zu Beginn der achtziger Jahre änderte sich die Arbeitsweise. An die Stelle von Intuition und gesteuertem Zufall traten nüchtern entwickelte Strukturen, Verfahren aus Konkreter Kunst und Minimal Art wie die Reihung von Grundformen. Hornig arbeitete mit Normpapieren, Lochstreifen und eingefärbter Pappe; Papierschnipsel ersetzten den Pinselstrich. Die wackelig gestapelten Türme aus farbigen Pappstreifen entstanden aus einer Schaffenskrise und gaben dem Ausstellungstitel seinen Sinn.

    Ein Lehrer an der Dresdner Hochschule

    Hornig kam 1937 in Bitterfeld zur Welt, lernte in Halle Theatermaler und studierte von 1957 bis 1962 an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste bei Paul Michaelis, Herbert Kunze und Erich Fraaß. An dieser Hochschule unterrichtete er jahrzehntelang im Bereich Bühnenbild, von 1993 bis 2002 als Professor für Malerei und Grafik. Seine Klassen galten als Orte freien Experimentierens. Zu seinen Schülern zählten die Autoperforationsartisten Michael Brendel, Else Gabriel, Via Lewandowsky und Rainer Görß sowie Erhard Monden. Seit 1995 gehörte er dem Deutschen Künstlerbund an; 2016 starb er in Dresden.

    Wilhelm Lachnit: „Sachlichkeit und Melancholie“ im Packhof

    Eigentlich war der Packhof jungen Positionen vorbehalten, umso auffälliger war 2018 die Schau zu einem 1899 geborenen Maler; eröffnet wurde sie am 25. Februar. Etwa 50 Werke – Gemälde, Radierungen, Pastelle, Monotypien – aus dem Bestand des Landesmuseums gaben Einblick in das Werk von Wilhelm Lachnit. Plastiken von Walter Arnold, Eugen Hoffmann, Gerd Jaeger, Max Lachnit, Reinhold Langner, Lucie Prussog und Willy Wolff traten in den Dialog mit den Bildern.

    Die ersten drei der sechs Räume zeigten etwa 25 Arbeiten auf Papier aus der Zeit vor 1945: Porträts im Geist der Neuen Sachlichkeit, karge Landschaftsradierungen, ein „Wiesenstück“ in der Nachfolge Dürers, „Abschied des Kriegers“, ein Pastell aus dem Jahr 1940, und ein Pastell von 1945, das eine Mutter mit Kind an einem Tisch zeigt. In den übrigen Räumen hingen rund 30 Werke aus den fünfziger Jahren bis zu seinem Tod 1962, darunter „Freundinnen“ (1950/55) und „Lesende mit Papagei“ (1957). In dieser späten Phase reduzierte Lachnit Figuren und Landschaften auf Grundformen und griff Anregungen von Picasso, Matisse, Braque und Karl Hofer auf.

    Geboren in Gittersee bei Dresden, absolvierte Lachnit sein Studium an der Dresdner Kunstakademie in den Jahren 1921 bis 1923, zuletzt als Meisterschüler von Richard Dreher. Er war Mitglied der KPD und gründete 1929 die Dresdner Ortsgruppe der Assoziation revolutionärer bildender Künstler. 1933 wurde er inhaftiert. Von 1947 bis 1954 lehrte er als Professor an der Dresdner Kunsthochschule, bis er die Stelle unter Druck aufgeben musste, weil er den Forderungen der SED nach sozialistischem Realismus nicht nachkam. Spuren seiner Lehre zeigen sich bei Harald Metzkes, Jürgen Böttcher (Strawalde) und Manfred Böttcher.

    Raum 5

    Fragen zu den Kunstausstellungen in Frankfurt an der Oder

    Welche Kunstausstellungen in Frankfurt an der Oder fanden in der Rathaushalle statt?

    Die großen Themen- und Personalausstellungen des Museums Junge Kunst: bis 1990 die Dauerausstellung „Malerei und Plastik der DDR“, danach Grafik von Miró, Dix, Kubin, Kollwitz, Beckmann, Max Ernst und Rembrandt, die Biennale „Meine Welt“ (1997–2005), „Rückschau in die Moderne“ (2009), „Totentanz“ (2011), „Entartete Kunst“ (2013), Salvador Dalí (2014) und die Jubiläumsschau „50 Jahre Museum Junge Kunst“ (2015). Jährlich kam ein Projekt aus der eigenen Sammlung hinzu.

    Was wurde im Packhof gezeigt?

    Seit 2003 die jungen Positionen: Personalausstellungen von Künstlern der Jahrgänge nach 1960 wie Stefanie Bühler (2008), Henrik Schrat (2009), Georg Weise (2013) und Tobias Hild (2016), die polnische Gegenwartskunst aus Zielona Góra (2009, 2014) und Gruppenprojekte wie „5-Raum-Wohnung“ (2006). Die Ausstellungen im Packhof nutzten sechs Räume eines Speichergebäudes am Oderufer.

    Wo waren die Ausstellungen vor 2003 zu sehen?

    Neben der Rathaushalle im „Kabinett“, dem Erdgeschoss einer Gründerzeitvilla in der Heilbronner Straße 19. Dort lief von 1985 bis 1991 die Reihe „Werkstatt Junge Kunst“ mit 22 Ausstellungen, dort fanden die Ausstellungen mit Arbeiten auf Papier und die Kinderausstellungen statt. Die Jahresprogramme 1990 bis 1995 zeigen den Rhythmus: Kabinett, Werkstatt und Festsaal parallel, mit Laufzeiten von sechs bis zwölf Wochen.

    Welche waren die letzten Ausstellungen des Museums Junge Kunst?

    Nach der Fusion zum Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst am 1. Juli 2017 liefen im Packhof „Wilhelm Lachnit. Sachlichkeit und Melancholie“ (1. Dezember 2017 bis 11. Februar 2018) und in der Rathaushalle „Günther Hornig – Das Wuchern der Ordnung“ (29. April bis 29. Juli 2018). Beide Ausstellungen wurden noch auf den Seiten des Museums Junge Kunst angekündigt; der Text zu Lachnit steht weiter unten auf dieser Seite.

    Wie lässt sich die Chronologie aller Ausstellungen nachlesen?

    Über das Archiv nach Jahren, in dem jede erhaltene Ausstellungsseite mit Laufzeit, Haus und Künstlern steht, und über die Jahresprogramme, die für die Jahre ab 1990 auch jene Ausstellungen nennen, zu denen keine eigene Seite existiert. Armin Hauers Abriss zum fünfzigjährigen Bestehen ordnet die Chronologie nach Direktoren und Ausstellungsstrategien.