RegisterOderkunst
  • Rathaushalle

Kurze Nacht der Frankfurter Museen am 8. September 2006

Am Abend des 8. September 2006 öffneten fünf Frankfurter Kultureinrichtungen von 16.30 Uhr bis Mitternacht ihre Häuser für die Kurze Nacht der Frankfurter Museen. Unterstützt wurde der Abend vom Sender radioeins des rbb. Die Fäden liefen bei Armin Hauer vom Museum Junge Kunst zusammen, der als Ansprechpartner der Veranstaltung genannt war.

  • 20. Oktober 2007

Kunst in Rathaus und PackHof

Das Kunstmuseum zeigte an drei Orten kostenlos seine laufenden Ausstellungen. In der Rathaushalle hingen „Männerbilder 1945 – 2005“ mit Malerei und Plastik aus dem eigenen Bestand, begleitet von einer Aktion mit Liveschreiben. Im Festsaal installierten Matthias Geitel (Erfurt/Berlin) und Michael Geyersbach (Weimar/Berlin) unter dem Titel „Strategie und Lapsus“ Bild, Zeichen und Schrift. Der PackHof präsentierte Malerei und Fotoobjekte der Greifswalder Ausstellung „Zwinger“. Von 23 Uhr an projizierte dort ein Kunst-Leistungskurs der elften Klasse des Otto-Brenner-Gymnasiums mit seiner Lehrerin Frau Jahn Videos unter dem Motto „Ins Netz gegangen“.

Die übrigen Stationen

Im Kleist-Museum war ab 18 Uhr die Dauerausstellung über Heinrich von Kleist (1777–1811) frei zugänglich, dazu die Studioschau zu Henning Boetius’ „Tod am Wannsee“ mit zehn Lithografien von Johannes Grützke. Im Garten spielte die Uckermärkische Bühne Schwedt Shakespeares „Hamlet“ in der Regie von Gösta Knothe, als einziger Programmpunkt gegen Eintritt.

Das Museum Viadrina öffnete seine stadt- und regionalgeschichtliche Sammlung sowie die Sonderausstellung „Spurensuche“ mit Grafikdesign von Gerhard Trost; im neu gestalteten Hof des Junkerhauses spielte das Bläserquintett des Landespolizeiorchesters Brandenburg als „Piefke mit Fünfen“.

Die Stadt- und Regionalbibliothek bot nächtliches Surfen im Internet und um 21.45 Uhr Burkhard Engel vom Cantaton-Theater Erbach mit dem literarisch-musikalischen Programm „Männer“. Die Frankfurter Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde zeigte im Rathaus die Schau „Bilder der Stasi“ und eine Dokumentation über konspirative Treffpunkte des Staatssicherheitsdienstes in der Stadt; im Stadtverordnetensaal las Roswitha Geppert aus Leipzig um 20.30 Uhr aus ihrem Buch „Zweifel“.