- 1. Januar 2017
Die Schau entstand gemeinsam mit der Galeria BWA in Zielona Góra, deren Direktor Wojciech Kozłowski sie zusammen mit Armin Hauer kuratierte. Beide Häuser arbeiteten seit 2007 zusammen; über diese Verbindung kamen regelmäßig aktuelle Positionen aus Polen nach Frankfurt, zwischendurch auch Einzelschauen von Künstlern, die für die polnische Kunst der Achtziger- und Neunzigerjahre prägend gewesen waren. Bańda selbst hatte bereits 2007 und 2010 an Gruppenausstellungen in Frankfurt (Oder) teilgenommen; nun gab eine umfangreiche Einzelpräsentation Einblick in ihre aktuelle Arbeit.
Zeichnungen und Gemälde verbinden tierhafte, pflanzliche und menschliche Fragmente zu Mischwesen: ein drolliges Tiergesicht, sexualisierte Körperteile, Anspielungen auf Filmstars. Spitze, geometrische Formen bedrängen Weiches und Verletzliches. Hauer ordnete das Werk einer postfeministischen Haltung zu und verglich es mit früheren Strickbildern und Collagen der Künstlerin. Rosa und Pink bestimmen die Palette. Abgebildet war die Markerzeichnung „Sommerferienlager 39“ von 2016 im Format 21 × 29,7 cm.