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    Klaus Killisch: Berliner Maler zwischen Leipziger Galerien und Popkultur

    Klaus Killisch kam 1959 zur Welt und studierte von 1981 bis 1986 Malerei an der Kunsthochschule Berlin, wo Dieter Goltzsch und Heinrich Tessmer seine Lehrer waren. Er lebt und arbeitet in Berlin. 2009 widmete ihm der Frankfurter PackHof die Einzelausstellung „a long strange trip“.

    • 1. Februar 2009

    Förderungen

    Nach der Wende erhielt Killisch eine Reihe von Stipendien: 1991 für einen Aufenthalt in Irland, 1992 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds, 1993 ein Senatsstipendium und 1999 von derselben Stiftung ein Reisestipendium nach Japan. 2004 wurde ihm der Kunstpreis VISTA zuerkannt, 2007 ein Projektstipendium der Käte-Dorsch-Stiftung.

    Einzelausstellungen

    Seine erste Personalausstellung hatte er 1989 in der Leipziger Galerie EIGEN+ART, die ihn 1993 erneut zeigte. Über Jahre blieb die Leipziger Dogenhaus Galerie ein wichtiger Partner, mit Schauen wie „Verlorenes Paradies“ (1993), „Schatten der Leidenschaft“ (1995) und „MONEYTRAIN“ (2000). 1991 entstand in der Galerie im Kraftwerk gemeinsam mit Neo Rauch die Arbeit „Das Gewitter“ nach Jakob Becker. Weitere Stationen waren die Plaza Gallery in Tokio 1999, die Galerie PingPong in Malmö 2000 und in Berlin unter anderem die Galerie Pankow mit „DONT LOOK BACK“ 2007 sowie der Kulturpark Kladow mit „FROM HAIR TO ETERNITY“ 2008. Mit Mikael Eriksson zeigte er 2007 in der Berliner Guardini Galerie „PANDORA MOTEL“. In der Bar ambulance malte er 2002 ein Deckenbild.

    Gruppenausstellungen

    Schon 1989 war Killisch international unterwegs, etwa in einer Schau junger Künstler aus der DDR und Kuba in Havanna und Berlin oder in „Zwischenspiele“ im West-Berliner Künstlerhaus Bethanien. 1990 gehörte er zu „Ambiente Berlin“ auf der Biennale in Venedig und zu einer Schau über das „andere Deutschland“ in der Pariser Grande Halle de la Villette, 1991 folgten „Berlin!“ in der Dubliner Hugh Lane Municipal Gallery und „Trigon“ im Grazer Joanneum; danach reiste die Schau „Berlin Art Scene“ mit seinen Arbeiten nach Tokio, Hiroshima, Singapur und Hongkong. Wichtige Überblicksausstellungen in Deutschland waren „Klopfzeichen“ im Essener Folkwang Museum 2002 und „Kunst in der DDR“ in der Neuen Nationalgalerie Berlin 2003, dazu 1998 „100 Jahre Kunst im Aufbruch“ in der Bundeskunsthalle in Bonn und 2002 „Wahnzimmer“ im Leipziger Museum der bildenden Künste; 2007 nahm die Berlinische Galerie Arbeiten von ihm unter ihre Neuerwerbungen auf.

    In Frankfurt (Oder) war er wiederholt zu Gast: 1996 in einer Schau zur Kunst der Achtziger- und Neunzigerjahre, 2005 bei „Arbeiten auf Papier“, 2006 in den „Männerbildern“ und 2008 in „Standpunkte II“.