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1873
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Olaf Leonhard Gulbrandson wird in Christiana (später Oslo)
geboren.
Er ist Sohn des Buchdruckers Edvard Gulbrandson und von Olava,
geb.
Caspersen, deren Großeltern aus Schweden eingewandert waren.
Olaf war das
zweite von vier Kindern.
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1885 - 1893
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Besuch des „Kongelige Kunst og Haanverkskole“ in
Christiana.
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seit 1890
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Veröffentlichung von Karikaturen in norwegischen
Satire-Zeitschriften (Pluk, Tyrihans, Trangviksposten, Paletten, Fluesoppen),
erste Buchillustrationen.
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1894
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Ableistung des Militärdienstes.
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1896
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Gründung des
Simplicissismus
durch Albert Langen
und Thomas Theodor Heine.
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1897
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Am 27. Juli heiratet Olaf Gulbransson Inge Liggern von
Oyungen,
1898 Geburt der Tochter Liv, 1901 der Tochter Inga Lisa.
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1899
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Erste
Ausstellung in Christina mit Porträtkarikaturen
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1900
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Reise nach Paris, Studium an der Akademie „Cola Rossi“,
Ausstellung mit Preis.
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1901
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Erste Veröffentlichung: „24 Karikaturen“ (bekannter
Norweger).
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1902
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Albert Langen, durch den Dichter Björnstjerne Björnson auf
Olaf Gulbransson aufmerksam gemacht, holt diesen nach München zum Simplicissimus als Zeichner, erste
Karikatur im Simplicissimus im
Dezember 1902.
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1906
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Einbürgerung in München, Kauf eines Hauses am Englischen
Garten (Keferstraße 10, „Kefernest“).
Scheidung von Inga Liggern, Heirat mit Grete Jehly,
Tochter des Landschaftsmalers Jakob Jehly aus Bludenz in Vorarlberg.
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1912
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Figurenentwürfe für die Lohengrin-Parodie von Friedrich
Huch für das Marionetten-Theater Münchener Künstler auf der Ausstellung der
Secession 1912.
Veröffentlichung „Aus meiner Schublade“.
Studienreise nach Ägypten.
Bühnenausstattung für die „Sklavin aus Rhodus“ von Gustav
Meyrink
und Roda Roda (Münchner Schauspielhaus).
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1914
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Mitglied der Freien Secession Berlin.
Veröffentlichung „50 unveröffentlichte Zeichnungen“.
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1916
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Geburt des Sohnes Olaf Andreas.
Vorübergehend zum Militär eingezogen, dann zum
„Propagandadienst“ beim Auswärtigen Amt in Berlin abgestellt.
Freundschaft mit dem Schauspieler Paul Wegener und dem
Maler Max Liebermann.
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1917
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Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste in Berlin,
Rückkehr nach München.
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1922
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Auszug aus dem „Kefernest“, wohnt mit seinen Freunden
Richard von Below und Herbert von Richthofen eine Zeitlang auf der Hütte
Schlattan
bei Partenkirchen.
Reise nach Kopenhagen, wo er „Berühmte Dänen“ für die
Zeitung „Politiken“ zeichnet.
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1923 |
Professur an der Staatlichen Kunstgewerbeschule München.
Nach der Trennung von Grete Jehly heiratet er Dagny
Björnson, Enkelin des norwegischen Dichters Björnstierne Björnson, Tochter
von Einar Björnson und Elsbeth Langen, der Schwester von Albert Langen.
Zur Finanzierung der Hochzeitsreise nach Norwegen zeichnet er „Berühmte
Norweger“ für die Tageszeitung „Tidens Tegn“ (Oslo).
Aufenthalt in Norwegen bis 1927. |
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1924
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Ausstellung der Berliner Akademie der Künste mit einer
Sonderschau Gulbransson, die auch in Dresden und Leipzig gezeigt wird.
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1925
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Zusammen mit Edvard Munch wird er Ehrenmitglied der
Münchner Akademie der bildenden Künste.
Auf Vorschlag Liebermanns wird ihm ein staatliches Atelier
in Berlin (Prinz-Albrecht-Straße) zur Verfügung gestellt.
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1926/27 |
Beteiligung an der Ausstellung der
Berliner Akademie der Künste.
Illustrationen zu „Däumlieschen und andere Märchen“ von H.C. Andersen. |
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1927
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Er reist nach München, um Th. Th. Heines 60. Geburtstag zu
feiern, und bleibt dort. Zwei Jahre lang wohnt er in der Friedrichstraße 19.
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1929
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Professor an der Akademie der bildenden Künste in München
als Nachfolger von Franz von Stuck.
Kauf des Schererhofes in Tegernsee.
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1933
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Ausstellung der Akademie der Künste Berlin zu seinem 65.
Geburtstag, die im August in der Städtischen Galerie in München gezeigt wird,
jedoch auf Anweisung des Reichsleiters der NSDAP zwei Tage nach der Eröffnung
geschlossen wird.
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1934
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Veröffentlichung
„Es war einmal“.
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1939
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Veröffentlichung „Sprüche und Wahrheiten“.
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1940
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Besetzung
Norwegens durch die deutsche Wehrmacht.
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1941
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Ehrenmitglied des Vereins Berliner Künstler.
Veröffentlichung „Idyllen und Katastrophen“.
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1942
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Ehrenmitglied der Wiener Akademie der Künste.
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1943
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Anlässlich des 70. Geburtstages Verleihung der
Goethemedaille
sowie eines norwegischen Kulturpreises.
Emeritierung als Professor der Akademie der bildenden
Künste in München.
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1944
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Der
Simplicissimus stellt sein Erscheinen
ein.
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1950 |
Veröffentlichung „Lieber Olaf!
Liebe Franziska!“
Illustration zu „Auferstehung“ von Max Dingler. |
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1953
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Ausstellung
des Gesamtwerkes im Wilhelm-Busch-Museum Hannover.
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1954
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Veröffentlichung
„Und so weiter“.
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1955 |
Kunstpreis
für Malerei und Grafik der Stadt München.
Veröffentlichung „So siehst Du aus“.
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1958 |
Joseph-Drexel-Preis
Nürnberg.
Veröffentlichung
„Das auch noch“.
Am 18.
September 1958 stirbt Olaf Gulbransson
auf dem Schererhof im 86. Lebensjahr. |