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Wer ist Merkur? Der römische Gott des Handels, der Reisenden und des Glücks

Merkur trägt Flügel an den Sandalen, einen Reisehut und den Heroldsstab mit zwei Schlangen. So zeigen ihn römische Bronzen, so erscheint er auf Münzen, und so kennt ihn jeder, der schon einmal ein Logo mit einem lachenden Planetenkopf gesehen hat. Der Gott der Kaufleute und Boten ist eine der langlebigsten Figuren der Antike; sein Name steht heute auf einem Planeten, einem Wochentag in mehreren Sprachen und auf Spielautomaten.

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  • 13. Juni 2023
  • Aktualisiert 29. Juni 2026
louvre
Antike Skulptur im Louvre, Paris

Mercurius gehört zu den bekanntesten römischen Gottheiten. Sein Name leitet sich vom lateinischen Wort merx ab, Ware, und genau das war seine erste Zuständigkeit: der Warenaustausch, der Handel, der Gewinn. Die Kaufleute Roms feierten ihn am 15. Mai, dem Tag, an dem sein Tempel am Circus Maximus im Jahr 495 v. Chr. geweiht worden sein soll. Wer eine gute Geschäftsreise hinter sich hatte, dankte Merkur; wer eine vor sich hatte, bat ihn um Schutz.

Mit der Übernahme der griechischen Götterwelt wurde Merkur dem Hermes gleichgesetzt und erbte dessen Aufgaben: Bote der Götter, Führer der Reisenden, Beschützer der Hirten, Erfinder der Leier und, in der Nebenrolle, Schutzherr der Diebe. In der Spätantike verband man ihn zudem mit dem ägyptischen Thot, dem Gott der Schrift, und in populären Darstellungen mit Anubis, dem schakalköpfigen Geleiter der Toten. Die Rolle als Seelenführer, der die Verstorbenen an den Rand der Unterwelt bringt, hatte Merkur ohnehin von Hermes übernommen.

Namensgeber für Merkur Casinos

Als Gott des Handels und des glücklichen Ausgangs war Merkur immer auch ein Gott des Gewinns, und so ist es kein Zufall, dass ein deutscher Hersteller von Spielautomaten den Namen Merkur Anzeige wählte. Die lachende Sonne des Logos, in Wahrheit ein stilisierter Planet, hängt seit den 1950er Jahren über Spielhallen, und die Geräte des Unternehmens aus Espelkamp wurden zum Inbegriff des deutschen Automatenspiels. Der Name funktioniert, weil er das Versprechen der Mythologie in ein Wort fasst: Handel, Glück, ein günstiger Ausgang.

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Merkur taucht als Figur in vielen Spielautomaten auf

Die Verbindung zwischen antiken Göttern und Spielautomaten geht über den Firmennamen hinaus. Zahlreiche Automatenspiele bedienen sich bei der griechischen Mythologie, beim alten Ägypten und bei Rom; Götter sind dort Symbole, die Gewinnlinien vervollständigen oder Bonusrunden auslösen. Anubis, mit dem Merkur in der spätantiken Volksreligion gleichgesetzt wurde, ist eines der wertvollsten Symbole im weit verbreiteten Spiel „Book of Dead“, und der Anbieter Hacksaw Gaming widmete ihm mit „Hand of Anubis“ einen ganzen Automaten. Merkur selbst erscheint seltener als Figur, dafür umso öfter als Marke.

Mit Merkur auf die Jagd nach Gewinnen: Worauf kommt es an?

Wer Automatenspiele im Internet nutzt, hat es mit Anbietern zu tun, deren Seriosität sich von außen nur an wenigen Merkmalen prüfen lässt. Die Mythologie hilft dabei nicht weiter; ein paar nüchterne Kriterien schon.

Sichere Spielhallen mit Merkur

Das wichtigste Merkmal ist die Lizenz. In Deutschland regelt seit 2021 der Glücksspielstaatsvertrag, wer virtuelle Automatenspiele anbieten darf; die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder in Halle führt eine öffentliche Liste der erlaubten Anbieter. Erlaubt ist das Angebot nur mit dieser deutschen Erlaubnis; eine Lizenz aus einem anderen Land ersetzt sie nicht. Dazu gehört eine verschlüsselte Verbindung, erkennbar am Schloss in der Adresszeile, und ein Impressum, das einen benennbaren Betreiber nennt.

Abwechslungsreiche Merkur Spiele für ein großes Spielvergnügen

Ein zweites Merkmal ist die Breite des Angebots. Anbieter mit vielen Titeln haben in der Regel Verträge mit mehreren Herstellern, und das spricht für eine gewisse Stabilität. Die Spiele des Namensgebers Merkur, etwa „Eye of Horus“ oder „Triple Chance“, sind in Deutschland seit Jahrzehnten bekannt und deshalb ein guter Maßstab: Wer sie im Programm hat, bewegt sich meist im regulierten Bereich.

Seriöse Zahlungsmethoden für Merkur Spiele

Drittens die Zahlungswege. Seriöse Anbieter bieten Banküberweisung, Kreditkarte und gängige elektronische Geldbörsen an, nennen Gebühren offen und zahlen Gewinne auf das Konto zurück, von dem eingezahlt wurde. Ein Anbieter, der nur anonyme Zahlungsmittel akzeptiert, sollte misstrauisch machen. Der Gott des Handels hätte auf ordentliche Buchführung bestanden.

Starke Merkur Bonusaktionen mitnehmen

Viertens die Bonusbedingungen. Einzahlungsboni, Freispiele und Aktionen für Bestandskunden gehören zum Geschäft; entscheidend ist das Kleingedruckte, also wie oft ein Bonus umgesetzt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist, und welche Spiele dabei zählen. In Deutschland begrenzt der Staatsvertrag zudem die monatliche Einzahlung auf 1.000 Euro pro Spieler, ein Umstand, der Bonusversprechen relativiert.

Weitere Götter in der Online Spielothek

Neben Merkur und Anubis bevölkern vor allem die Olympier die Automaten: Zeus, Hades und Poseidon sind in etlichen Titeln zu finden, „Rise of Olympus“ baut ein ganzes Spielprinzip um die drei Brüder. Dass ausgerechnet Götter zu Symbolen des Zufalls wurden, ist eine Pointe der Kulturgeschichte. Die Antike kannte Glücksspiel als Zeitvertreib, verbot es zeitweise und ließ es an den Saturnalien zu; Merkur aber war für Gewinn zuständig, nicht für Zufall. Das Los warf man in Rom vor Fortuna.

Fragen zu Merkur

Wofür war der römische Gott Merkur zuständig?

Für Handel, Gewinn und Reisen, als Bote der Götter und als Geleiter der Seelen in die Unterwelt. Sein Name geht auf das lateinische merx zurück, Ware; sein Fest feierten die Kaufleute Roms am 15. Mai.

Ist Merkur dasselbe wie Hermes?

Die Römer setzten ihren Merkur mit dem griechischen Hermes gleich und übernahmen dessen Attribute: Flügelschuhe, Reisehut und den Heroldsstab mit zwei Schlangen. In der Spätantike kam die Verbindung mit dem ägyptischen Thot hinzu, in der volkstümlichen Überlieferung auch mit Anubis.

Warum heißen Spielautomaten und Spielhallen nach Merkur?

Weil der Gott des Handels und des Gewinns ein passender Namensgeber für Glücksspiel ist. Ein Hersteller aus Espelkamp wählte den Namen in den 1950er Jahren; die lachende Sonne des Logos, in Wahrheit ein Planet, wurde zum Erkennungszeichen deutscher Spielhallen.

Woran erkennt man einen seriösen Anbieter von Automatenspielen?

An einer gültigen Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) nach dem Glücksspielstaatsvertrag von 2021 – nur solche Anbieter sind in Deutschland erlaubt –, an einer verschlüsselten Verbindung, an nachvollziehbaren Zahlungswegen und an Bonusbedingungen, deren Kleingedrucktes sich lesen lässt.