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    Harald Reiner Gratz: Maler aus Schmalkalden zwischen Stil und Medienbild

    Harald Reiner Gratz stammt aus Schmalkalden, wo er 1962 geboren wurde, 1982 Abitur machte und bis heute arbeitet. Für STANDPUNKTE II wählte das Haus sein Ölbild „Short hello and long good by I“ aus der sechsteiligen Folge von 2002, 100 × 120 cm, im selben Jahr angekauft.

    • 20. Juli 2008

    Seine Ausbildung führte ihn von 1985 bis 1988 an die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle und anschließend bis 1991 an die Dresdner Hochschule für Bildende Künste, wo er Freie Malerei und Grafik mit Diplom abschloss.

    Nach dem Studium malte Gratz zunächst in einer gemäßigten spätexpressiven Art. Später erweiterte er sein Repertoire um ornamentale Groteske, surreal gesteigerten Fotorealismus und eine derbe Pop-Art. Der Sammlungstext vergleicht ihn mit einem Regisseur, der diese Sprachen je nach Bedarf einsetzt und mit klassischen Malmitteln untersucht, wie Fotografie und Film den Blick auf die Welt formen. Die Farbskala reicht dabei vom blassen Polaroid-Ton bis zum grellen Bunt eines Werbeprospekts. Eine frühere Ausstellung des Malers ist unter Harald Reiner Gratz beschrieben.