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  • 7. Februar bis 25. April 2010

Eva-Maria Wilde: „Türme“ nach dem Vorbild gläserner Megastädte

Eva-Maria Wilde schenkte dem Museum 2002 zwei ihrer „Türme“, 2,00 und 2,70 Meter hoch und aus verschiedenen Materialien gebaut. 2010 standen sie in der Sammlungsschau „Tendenz abstrakt“.

  • 7. Februar 2010

Die Objekte knüpfen lose an die Formen des Konstruktivismus an. Wichtiger noch sind Eindrücke von Reisen in Metropolen wie New York, Singapur, Hongkong und Shanghai. Dort wachsen Hochhäuser in gleichförmigem Design scheinbar ungeplant in die Höhe, und eine durchgehende Glashaut legt sich über die Betonskelette. Von außen ist nicht mehr zu erkennen, was dahinter geschieht; die verglasten Blöcke spiegeln und verzerren die Stadt um sie herum. Aus diesen Wiederholungen mit kleinen Abweichungen entwickelt Wilde ihr Formenvokabular, das an die Module serieller Kunst erinnert.

Die Künstlerin wurde 1972 in Dresden geboren und studierte von 1991 bis 1997 an der dortigen Hochschule für Bildende Künste. Bis 1999 war sie Meisterschülerin bei Professor Kerbach. Sie lebt in Berlin.