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    Bālavat (Eckehard Böttrich): Assemblagen zwischen Pop und Dada

    Hinter dem Namen Bālavat steht Eckehard Böttrich, 1937 in Cottbus geboren und später in Stockum-Püschen und Berlin ansässig. Seine farbintensiven Tableaus setzt er aus Trödel zusammen: Nippes, Kitschbilder, Spielzeugautos, Figuren aus Comics und Fernsehen. Stilistisch bewegen sie sich zwischen Surrealismus und einer Pop Art mit dadaistischem Einschlag.

    • 2. September 2007

    Böttrich selbst versteht sich weniger als Künstler denn als pragmatischer Philosoph und nennt seine Objekte „Nichtkunst“; sie dienen ihm als Werkzeuge, um geistige Erfahrungen weiterzugeben. Gern bezeichnet er sich als „Supra-Avantgardist“. Die Schau im Museum Junge Kunst 2003 war nach Angaben des Hauses seine bislang einzige Museumsausstellung.

    1958, noch vor dem Mauerbau, wurde er aus der DDR ausgewiesen und studierte in Hamburg Innenarchitektur und Design. In den Siebzigern arbeitete er als Galerist und Veranstalter großer Kulturereignisse, ab 1980 folgten Ausstellungen außerhalb des Galeriebetriebs und Lesungen in deutschen Großstädten. 2004 erwarb das Museum seine Assemblage „Was man mit einem Nihilpferd alles spielen kann!!“ (46 × 25 × 25 cm), die 2007 in der Sammlungsschau „1980–2005. Objekte, Skulpturen, Installationen“ zu sehen war.