- 23. Oktober 2005
Nach dem Krieg studierte er an der Dresdner Akademie für Bildende Künste bei Karl Albiker, zuletzt als dessen Meisterschüler. 1919 schloss er sich der „Dresdner Sezession, Gruppe 1919“ an, ab 1921 arbeitete er freischaffend. 1922 wurde er Mitglied der KPD, 1928 gründete er die Dresdner ASSO mit. 1933 kam er in Haft, 1936 verhängten die Behörden ein Arbeits-, Ausstellungs- und Verkaufsverbot.
1938 emigrierte Hoffmann nach England, der Weg führte über Prag und Polen. Er war in London mehrere Jahre in einer kriegswichtigen Fabrik beschäftigt. Nach der Rückkehr nach Dresden berief ihn die Hochschule für Bildende Künste zum Professor für Bildhauerei. Laut Biografie starb er 1954 in Dresden. Die Frankfurter Sammlung erwarb 1972 sein Aquarell „Opfer des Faschismus (Weiblicher Häftling)“, das auf 1946 datiert wird (Werkseite).