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    Bernhard Heisig: Lebenslauf des Malers von Breslau bis Strohdene

    Bernhard Heisig wurde 1925 in Breslau geboren. Nach der Schule besuchte er 1941/42 die Meisterschule des Deutschen Handwerks, dann folgten bis 1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft. 1946 arbeitete er als Gebrauchsgrafiker für das polnische Amt für Information und Propaganda, 1947/48 studierte er an der Leipziger Kunstgewerbeschule.

    • 6. Oktober 2007

    Das Studium brach er 1951 im Zuge der Formalismusdebatte in der DDR ab. An der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) wurde er 1954 Assistent, 1956 Dozent und 1961 Professor und Rektor. 1964 verlor er das Rektorat, durfte aber weiter lehren; 1968 kündigte er seine Lehrtätigkeit. Von 1976 bis 1987 leitete er die HGB erneut als Rektor. 1992 zog Heisig nach Strohdene im Havelland. Gemälde von ihm gehören zur Frankfurter Sammlung.