- 24. Mai 2009
Anton von Werner (1843–1915)
Der gebürtige Frankfurter (Oder) ging ab 1857 drei Jahre bei C. A. Atzenroth in die Lehre. Ab 1860 studierte er an der Berliner Akademie und wechselte zwei Jahre später nach Karlsruhe. In Paris sah er 1865 Werke von Meissonier und Delacroix, zur Weltausstellung 1867 kehrte er im Auftrag der süddeutschen Staaten zurück. Krieg und Reichsgründung 1870/71 machten ihn zum Bildchronisten; er zog 1871 nach Berlin, wo er die kaiserliche Familie und viele Amtsträger porträtierte. Von 1875 bis 1915 leitete er die Berliner Hochschule der Bildenden Künste, führte mehrfach den Verein Berliner Künstler und hatte 1908/09 kommissarisch die Leitung der Nationalgalerie inne. 1910 wurde er Wirklicher Geheimer Rat. Er starb 1915 in Berlin.
Moritz Götze (1964)
Götze kam 1964 in Halle zur Welt, seine Tischlerlehre dauerte von 1981 bis 1983. Seit 1986 arbeitet er freischaffend als Maler und Grafiker. Von 1991 bis 1994 unterrichtete er Serigrafie an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle, 1994 folgte eine Gastprofessur an der Pariser École des beaux-arts. Ausgezeichnet wurde er 1996 mit dem Kunstförderpreis des Landes Sachsen-Anhalt und 1997 mit dem Grafikpreis der Vereinigten Zigarettenfabriken Dresden.