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    Walter Libuda: Leipziger Ausbildung, Berliner Malerei, „Kind mit totem Tier“

    Walter Libuda wurde 1950 in Zechau-Leesen geboren und lebt seit 1985 in Berlin. Für STANDPUNKTE II steuerte die Sammlung sein Ölbild „Kind mit totem Tier“ bei, entstanden um 1984, 55,5 × 81 cm groß und bereits 1985 angekauft.

    • 20. Juli 2008

    Bevor er Maler wurde, absolvierte Libuda von 1965 bis 1971 eine Lehre als Maler und Lackierer und arbeitete als Theatermaler. Von 1973 bis 1979 studierte er an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bis zum Abschluss als Meisterschüler und blieb dort bis 1985 als Assistent.

    Brigitte Rieger-Jähner beschrieb seine Bilder als wuchtig und maßlos, gleich welchen Formats. Erzählerische Inhalte spielen keine Rolle. Gegensätze wie Ordnung und Chaos, Zuneigung und Qual entstehen allein aus der Aufteilung der Fläche und dem Zusammenprall stumpfer, dunkler Töne mit leuchtenden Farben. In ihrer Lesart stehen sich Geborgenheit und Hilflosigkeit auf seinen Leinwänden gegenüber und durchdringen einander zugleich.