- 20. Juli 2008
Von 1982 bis 1988 studierte sie Freie Kunst, Studienort war die Hamburger Hochschule für bildende Künste. Comics, Gedichte und Prosatexte entstanden ab 1985, eigene Filme ab 1988. Hinzu kamen Installationen, Zeichnungen und zahlreiche Kooperationen mit Musikern und anderen Künstlern an der Schnittstelle von ernster und unterhaltender Kunst.
Armin Hauer ordnete sie im Sammlungstext als streitbare postfeministische Künstlerin ein, die mit Versatzstücken aus Unterhaltung, Trash, Kitsch und Pop-Art hantiert und dabei Clubszene, Kabarett und Rotlichtmilieu für ihre Auftritte nutzt. Ihr Angriff gilt nach dieser Lesart dem Kunstbetrieb, männlich geprägten Machtstrukturen und dem romantischen Ideal der ewigen Liebe.