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    Heidrun Rueda: Flugzeugbilder und der Zyklus „Mogadischu“

    Heidrun Rueda wurde 1963 in Magdeburg geboren und lebt heute in Biesenthal und Berlin, wo sie auch malt. In STANDPUNKTE II hing „Mogadischu 5“ aus ihrem fünfteiligen Zyklus von 2005/06, Öl auf Leinwand im Format 120 × 160 cm, das die Sammlung 2007 angekauft hatte.

    • 20. Juli 2008

    Von 1989 bis 1994 studierte Rueda an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste bei Professor Horlbeck, danach war sie bis 1996 Meisterschülerin von Horst Hirsig.

    Ihre Gemälde wirken fotografisch. Als Vorlagen dienen eigene Aufnahmen sowie Bilder aus Zeitungen, Zeitschriften und dem Internet, die sie teils digital bearbeitet. Verkehrs- und Kampfflugzeuge erscheinen bei ihr als glatte, perfekt funktionierende Technik. Armin Hauer las darin zugleich das Bewusstsein, dass Pannen, Abstürze oder Anschläge diesen Betrieb jederzeit unterbrechen können. Mit den Bildern über Flugzeugentführungen der Siebzigerjahre schuf sie eine zeitgenössische Form des Historienbildes. Da sie die Ereignisse nicht selbst erlebt hat, stützt sie sich auf Pressefotos und dokumentarisches Material.