- 11. Oktober 2009
Förderung und Auftragsarbeiten
In den 1990er Jahren folgte eine dichte Reihe von Stipendien. 1993 förderte sie der Berliner Kultursenat, 1994 die Stiftung Kulturfonds, 1995 das Brandenburger Kulturministerium. Mit erneuter Unterstützung der Stiftung Kulturfonds arbeitete sie 1998 in London. In Hilden erhielt sie 2000 eine Auszeichnung auf der 6. Biennale Kleinplastik, 2001 folgte ein Stipendium der Casa Baldi in Olevano, Italien.
Neben der freien Arbeit entstanden Mosaike im öffentlichen Raum, jeweils nach eigenem Entwurf: 1998 für die 2. Grundschule in Prenzlauer Berg, 1999 für einen Hallenser Kindergarten namens „Don Bosco“, 2006 für den Bremer Kindergarten „Am Fleet“ und einen Lichtenberger Brunnen. 2007 wirkte sie in Berlin-Hellersdorf an illusionistischer Fassadenmalerei mit, deren Entwürfe von der Cité de la Création in Lyon stammten.
Ausstellungen
Ihre erste Einzelausstellung hatte Grimm 1991 in der Berliner Galerie Weißer Elefant. Danach stellte sie regelmäßig in Galerien aus, besonders häufig bei Pels-Leusden in Berlin und Kampen, bei Netuschil in Darmstadt, Curare in Hamburg und Kramer in Bremen. Einzelschauen zeigten unter anderem Fürstenwalde, Schloss Rheinsberg, Hannover und 2008 das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin mit „Stunde der Dämonen“; in Hamburg trug eine Präsentation im Jahr 2000 den Titel „Grimms Tierleben“.
An Gruppenausstellungen und Messen nahm sie in ganz Deutschland und im Ausland teil, darunter Art Cologne, Art Frankfurt und Art Karlsruhe, die Grenzübergänge-Schauen in Nysa und Opole, Präsentationen in Paris, Nizza, Basel, Gent, London und Luxemburg sowie mehrfach die Kleinplastik-Biennale in Hilden. Beim Gabriele-Münter-Preis war sie 2000 im Bonner Frauen Museum vertreten, 2004 im Martin-Gropius-Bau und erneut in Bonn.
Mit Frankfurt (Oder) verbanden sie zwei Stationen: 2006 eine Ausstellung in der Marienkirche und 2008 die Beteiligung an „Standpunkte II“ im Museum Junge Kunst.