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    Henrik Schrat: Biografie des Berliner Zeichners und Konzeptkünstlers

    Henrik Schrat wurde am 25. März 1968 im thüringischen Greiz geboren und lebte später in Berlin. Er studierte von 1991 bis 1998 Malerei und Bühnenbild an der Dresdner Kunsthochschule und schloss von 2000 bis 2002 an der Londoner Slade School of Fine Art einen Master in Fine Art Media an.

    • 26. April 2009

    Stipendien und Preise

    Noch während der Dresdner Jahre, 1997/98, förderte ihn der Freistaat Sachsen mit einem Postgraduiertenstipendium. 1999 folgte ein Frankfurter Aufenthalt, den die Kulturstiftung der Dresdner Bank finanzierte, 2001 der Marion-Ermer-Preis und 2002 die Robert Ross Scholarship in London. Die Stiftung Kulturfonds unterstützte ihn 2003 mit einem Arbeitsstipendium; 2007 ging er mit dem UNESCO-Aschberg-Stipendium an das Sanskriti Kendra in Delhi.

    Projekte und Ausstellungen

    Ein wiederkehrendes Thema Schrats war die Welt von Wirtschaft und Arbeit, oft an Orten außerhalb des Kunstbetriebs. 2000 installierte er „Die Erscheinung der Phantasie“ im Großen Handelssaal der Frankfurter Börse, begleitet von einem gleichnamigen Comicbuch im Verlag der Kunst Dresden. Für die Slade School organisierte er 2002 mit „FEEDING BACK“ den Aufenthalt eines Managers als Artist in Residence. 2003 entstand das Wandbild „Milch & Honig“ für das Casino im Jakob-Kaiser-Haus des Bundestags, 2004 mit Stefan Heidenreich die zwölfteilige Radioreihe „myGeld“ auf reboot.fm. Weitere Projekte realisierte er für die SAP AG, die KfW Bankengruppe und die GASAG in Berlin.

    In Galerien stellte er unter anderem bei Olaf Stüber in Berlin und Ute Parduhn in Düsseldorf aus, außerdem in Wien, Krakau, Tokio, Aachen, Weimar und Sonneberg. Zu den jüngeren Stationen zählten 2008 Eastside Projects in Birmingham, die University Gallery Essex, der Kunstverein Cuxhaven und ein Bühnenbild für „Im Schwarzen Wald“ am Theater Baden-Baden.