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31.08.2003 - 12.10.2003 |
EVA-MARIA WILDE (1972), Berlin |
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Die Berlinerin studierte von 1991 bis 1997 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und konnte anschließend für zwei Jahre Meisterschülerin bei Professor Ralf Kerbach werden. Schon während ihrer Studienzeit entwickelte sie ihr Formenvokabular, das bis heute ihre Arbeit prägt. |
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In den Ausstellungsräumen wird beides optisch ineinander verwoben. Es entsteht eine Idealarchitektur, die wiederum in der Tradition der Capriccios (Reales und Erfundenes verbinden sich miteinander) steht. Wir betreten diese Modellstädte und werden zum Gulliver in einer Welt des schönen Scheins. Die Menschenleere bewirkt eine distanzierte Wehmut, so als ob die Abwesenheit des Lebens die Reinheit der Idee garantiert hätte. |
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Denn spätestens seit dem 11. September 2001 ist mit einem Bild von einem Wolkenkratzer die Vorstellung der Apokalypse in das westliche Unbewusste eingedrungen. Doch die ist hier eben sowenig ihr Thema wie es auch nicht um die Kritik am architektonischen Brutalismus sowie am Neoliberalismus und deren asozialer Lebensbedingungen geht. Vielleicht sind ihre Sky scraper distanzierte Reminiszenzen an verschenkte Utopien. |
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| Fotos: H.-Peter Maihold |
Armin Hauer |
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