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BIOGRAFIE GEORGE GROSZ

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1893

geboren als Georg Ehrenfried Groß in Berlin

1898

Umzug nach Stolp in Pommern

1901

Umzug nach Berlin-Wedding

1902

Rückkehr nach Stolp, Besuch der Oberrealschule

1908

Schulverweis (gibt einem Lehramtskandidaten eine Ohrfeige zurück)

1909

Studium an der Königlich Sächsischen Akademie der Künste in Dresden bei Richard Müller, Robert Sterl, Raphael Wehle, Osmar Schindler

1911

Ehrendiplom der Kunstakademie

1912–17

Studium an der Kunstgewerbeschule in Berlin, u.a. bei Emil Orlik

1914

Kriegsfreiwilliger

1915

als dienstuntauglich entlassen

1916

Namensänderung aus Protest gegen Nationalismus und Patriotismus in George Grosz

1917

erneute Einberufung, Aufenthalte in Lazarett und einer Nervenheilan-stalt, als dienstuntauglich aus dem Heer entlassen,
Mitbegründer des Berliner Dada

1918

Mitglied der November-Gruppe und der Kommunistischen Partei

1919

Mitbegründer der Zeitschriften »Die Pleite«, »Jedermann sein eigner Fußball«, »Der blutige Ernst«.,
Arbeit am politischen Kabarett »Schall und Rauch«

1921

Verurteilung wegen Beleidigung der Reichswehr (Mappe »Gott mit uns«) zu 300 RM

1924

Verurteilung wegen »Angriffs auf die öffentliche Moral« (»Ecce-Homo«-Prozess) zu 6000 RM.,
Vorsitzender der »Roten Gruppe«, der Vereinigung kommunistischer Künstler

1928

Mitbegründer der ASSO in Berlin.,
Verurteilung wegen Gotteslästerung (Zeichnung »Maul halten und weiter dienen«) zu 2000 RM

1929

Aufhebung des Urteils

1932

 Lehrer an der Art Students League in New York

1933

Übersiedlung in die USA, lehrt in New York an der Art Students League

1936

Umzug nach Douglaston, Long Island

1937

Auflösung seiner privaten Malschule. Werke von ihm werden in der Ausstellung »Entartete Kunst« in München gezeigt

1938

Von den Nationalsozialisten ausgebürgert, amerikanische Staatsbür-gerschaft

1941–42

lehrt an der School of Fine Art, Columbia University und an der Art Students League

1946

Die Autobiografie »A Little Yes and a Big No« wird veröffentlicht

1950–55

lehrt an der Art Students League

1953

eröffnet eine private Malschule in seinem Haus

1954

wird er zum Mitglied der American Academy of Arts and Letters gewählt

1955

Rückkehr in die USA

1956

lehrt an der Skowhagen School of Painting and Sculpture in Maine und als Gastdozent am Art Center in des Moines

1958

Mitglied der Akademie der Künste in Berlin (West),
Rückreise nach New York

1959

Rückkehr nach Berlin, gestorben ebd.