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Willy Wolff (1905 – 1985), Dresden

 

Willy Wolff, er war der Homo ludens unter den Dresdner Künstlern seiner Generation. Er studierte von 1927 bis 1933 an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller (1874 – 1954) und bei Otto Dix (1891 – 1967). Sein mehr oder weniger neusachliches Frühwerk ist so gut wie verschollen bzw. durch das Bombardement auf Dresden im Februar 1945 vernichtet. Nach dem Krieg entstanden veristisch-surreale Zeichnungen und abstrahierende Farbfeldmalereien. Nach einer Englandreise Ende der Fünfzigerjahre, dort kam er mit den Anfängen der englischen Pop Art in Berührung, erarbeitete er sich seine Formsprache einer Pop Art, die in der DDR und jetzt bemerkt man es auch, in der Nachkriegskunstgeschichte einmalig da steht. Seine sächsischen Pop-Art-Varianten spielen ironisch und dennoch altmeisterlich gemalt mit Versatzstücken aus der Welt der Bilder und Dinge sowie mit ungegenständlichen Formen und einer signalhaften Farbigkeit. Immer wieder entstehen dabei Collagen und ein umfangreiches grafisches Werk, aus dem wir u. a. diese typografisch anmutende Monotypie aus dem Jahr 1976 vorstellen.

Abb.:  ohne Titel
1976, Monotypie; Blattgröße: 49,5 x 31,5 cm; Bildgröße: 43,2 x 26,1 cm; erworben 1991, Foto: Winfried Mausolf, Frankfurt (Oder)


| 1905 geboren in Dresden | 1919 – 1924 Ausbildung und Tätigkeit als Kunsttischler | 1927 – 1933 Studium an der Kunstakademie in Dresden | 1947 Mitbegründer der Künstlergemeinschaft ≫Das Ufer≪ | 1985 gestorben in Dresden


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TENDENZ ABSTRAKT - 22.08.2010 - 10.10.2010

 

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