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In
ihrem über vier Jahrzehnte währenden Schaffen ist die Künstlerin
schwerlich auf einen Stil festzulegen. Ständig treten nach geraumer
Zeit stilistische Überraschungen auf – die Techniken wechseln parallel
zu Stil- und Sichtweisen, je nach der ihr eigenen Fragestellung. So
sind diese Wandlungen und das Prinzip des Schöpferischen ihre
eigentlichen Werkkonstanten. Ihr Schaffen umfasst
expressiv-zeichenhafte Malereien, kalligrafisch-lyrische Aquarelle
sowie Zeichnungen, multimediale Installationen, Objekte, Fotokopien
bzw. -collagen und Videosequenzen. In den hier in der Ausstellung
vorgestellten Arbeiten ist Landschaftliches auszumachen. Es tritt uns
als wandelbare Vorstellung zwischen abstrahiertem Naturbild, Zeichen
und farblich sinnlicher Suggestion entgegen. Während des Malprozesses
ergeben sich daraus semantisch kodierte Welten mit all ihren
Aufbrüchen, Umbrüchen, Stagnationen, Hoffnungen und flächig-räumlichen
Horizonten. |
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