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Erika Stürmer-Alex (1938), Lietzen

 

In ihrem über vier Jahrzehnte währenden Schaffen ist die Künstlerin schwerlich auf einen Stil festzulegen. Ständig treten nach geraumer Zeit stilistische Überraschungen auf – die Techniken wechseln parallel zu Stil- und Sichtweisen, je nach der ihr eigenen Fragestellung. So sind diese Wandlungen und das Prinzip des Schöpferischen ihre eigentlichen Werkkonstanten. Ihr Schaffen umfasst expressiv-zeichenhafte Malereien, kalligrafisch-lyrische Aquarelle sowie Zeichnungen, multimediale Installationen, Objekte, Fotokopien bzw. -collagen und Videosequenzen. In den hier in der Ausstellung vorgestellten Arbeiten ist Landschaftliches auszumachen. Es tritt uns als wandelbare Vorstellung zwischen abstrahiertem Naturbild, Zeichen und farblich sinnlicher Suggestion entgegen. Während des Malprozesses ergeben sich daraus semantisch kodierte Welten mit all ihren Aufbrüchen, Umbrüchen, Stagnationen, Hoffnungen und flächig-räumlichen Horizonten.

Abb.:  Brucherde
1978, Latex, Erde, Holz, Glasfaserstoff; 173 x 127 cm; erworben 1990, Foto: Bernd Kuhnert, Berlin


| 1938 geboren in Wriezen im Oderbruch | 1956 – 1968 Abitur und Fachschule für angewandte Kunst in Berlin-Oberschöneweide und Potsdam | 1958 – 1963 Studium an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weisensee, Diplom | ab 1963 freischaffend tätig | 1982 Erwerb eines Gehöftes in Lietzen bei Frankfurt (Oder) als Arbeits- und später als Wohnort


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TENDENZ ABSTRAKT - 22.08.2010 - 10.10.2010

 

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