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Kathrin Harder (1969), Eichwalde |
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Auf den ersten Blick scheinen sich ihre Bilder aus der umfangreichen
Werkgruppe
»sine
loco et anno«
zu gleichen, was das Format und das visuelle Grundprinzip betrifft.
Fast immer ist auf einem Querformat ein dunkler oder heller Grund zu
sehen, auf dem das linear Malerische seine Spuren hinterlasst. Die
Auswahl der Ölstifte beschrankt sich auf Schwarz und Weis. Innerhalb
dieses, als minimalistisch zu bezeichnende Terrain, arbeitet sie in
den Grenzbereichen des Realen und des Imaginierten – und zwischen
ihren Abstraktionsstufen. Dabei lasst uns die Malerin an einem Weg des intuitiv-kontrollierten Entdeckens vom Wesenhaften in der Natur, im
Kosmischen und am Wechselspiel von Linie und Fläche
teilhaben. So bewegen sich die Bilder seit dem |
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Studienabschluss vom Sichtbaren, also vom zeitlich und örtlich konkret
Wahrgenommen, hin zu einer Ausdrucksweise, in der sich das konkret
Unkonkrete zu einer poetischen Metapher auf Empfundenes und Erfahrenes
im entorteten Flächenraum
verdichtet. |
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Abb.: sine
loco et anno I/4
2008,
Öl auf Papier; 100 cm x 150 cm; erworben 2010, Foto: Bernd Kuhnert, Berlin |
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| 1969 in
Rostock geboren
| 1993 – 1996
Studium der Malerei an
der Kunsthochschule Berlin-Weisensee|
1996 – 1999
Studium der Malerei an
der Hochschule für Bildende Künste Dresden
| 1999 – 2001
Meisterschülerin bei
Professor Max Uhlig
| lebt und
arbeitet in Eichwalde bei Berlin |
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TENDENZ ABSTRAKT -
22.08.2010 - 10.10.2010 |
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