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Der Maler studierte in Leipzig an der Hochschule für Grafik und
Buchkunst und entzog sich der dort vorherrschenden narrativen
Figuration, indem er sich unter anderem mit dem abstrakten
Expressionismus und mit der fabulierenden Welt von Paul Klee (1879 –
1940) auseinandersetzte. Vielleicht interessierte ihn am
amerika-nischen Expressionismus die flächig-räumliche Farbigkeit, die
nicht im unstrukturierten Rauschen versinkt, sondern zu seinen
grafischen Zeichen und piktogrammartigen Kürzeln einen emotionalen
Resonanzraum bildet. Dabei kann sein mal mehr oder weniger starker
Farbauftrag sowohl expressiv und spontan, als auch kalkulierend
differenziert erfolgen. Jedoch erreicht er mit den verschiedenen
malerischen Strategien fast immer eine meditative Balance zwischen
einer den Betrachter umfangenden gezügelten Emotionalität und den
enigmatisch archaisierenden Einschreibungen. Seine hintersinnig
ironischen Holzobjekte, Collagen und Assemblagen aus Fundstucken
nehmen den Aspekt des Rätselhaften auf und tragen ihn in den Raum
hinein. |
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