|
|
|
 |
Rainer Görß (1960), Berlin |
 |
|
|
|
|
Der
»Objektkasten«
war Bestandteil seiner Performance
»Midgardprojekt«
anlässlich der Diplomverteidigung an der Kunsthochschule Dresden 1989.
Hier zeichnet der Konzeptkünstler parallele und sich klammerförmig
ausbreitende Kreidestriche. Sie ähneln einem archaischen Stammbaum, um
intuitiv mit dem eindeutigen
»Woher
und Wohin«
eine persönliche Identität zu schaffen. Seine Anordnung der weißen und
braunen Stabe gleicht einem Zahlen der Zeit. Dadurch kommt es zu einer
sinnstiftenden Strukturierung des verrinnenden Lebens. Das geviertelte
Kreiszeichen (rechts oben) nimmt das unermessliche Draußen auf und
bringt es in ein fassbares Maß. Das Ursymbol der Dreiheit konnten die
großen braunen Rindenstucke vermitteln, um auf eine, egal wie geartete
göttliche Gewissheit zu verweisen. Dagegen sind die Kohlestücke
vielleicht als Relikte des Erd- und Urhaften zu deuten. |
 |
|
|
Abb.: Objektkasten
1989,
verschiedene Materialien; 121 x 80 x 9 cm; erworben 1991, Foto: Bernd
Kuhnert, Berlin |
|
|
| 1960
geboren in Neustrelitz
| 1982
Studien der Plastik,
des Buhnenbildes, der Malerei, der Grafik an den Kunsthochschulen Berlin
und Dresden |
lebt und
arbeitet in Berlin |
|
|
[ Zum Vergrößern der
Bildansicht und Schließen der geöffneten Fenster auf das Bild klicken ! ]
|
|
 |
TENDENZ ABSTRAKT -
22.08.2010 - 10.10.2010 |
|
 |
|
|
|