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A. R. Peck (d. i. Ralf Winkler) (1939), Düsseldorf, Köln, Dublin, London

 

Penck ist Maler, Plastiker, Jazzmusiker und Zeichentheoretiker. Trotz der Unterschiedlichkeit und Vielfalt des Geschaffenen hielt der Künstler bei seinen Bildern, Plastiken und Skulpturen an der Figur als »thematische Aufgabe« fest. Während er sich in der DDR während seiner verschiedenen Entwicklungsphasen recht unterschiedlich ausdrückte, vollzog sich nach seiner Ausreise 1980 eine Synthese im Formalen. Das Signal als Zeichen beibehaltend und auch den Kampf zwischen Figur und Raum weiterführend, fügten sich jedoch seither alle Formen  zu einem symbiotischen Ganzen  innerhalb  einer wider-

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sprüchlichen Bildeinheit zusammen. Dabei wird die Wucht und Aggressivität seiner Handschrift durch das Poetische in die Schranken verwiesen und erhält durch Farbe, Komposition und Flächenaufteilung einen harmonisch dynamischen Klang. ¬ B. R.- J.

Abb.: Schritt ins Ungewisse, 1994, Öl auf Leinwand; 200 x 300 cm, Schenkung 1995 von A. R. Penck und der Sparkasse Oder- Spree, Foto: Bernd Kuhnert, Berlin


| 1966 Pseudonym A. R. Penck (nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albert Penck) | 1973 Pseudonym Mike Hammer und »T. M.« | 1980 Ausreise aus der DDR, Übersiedlung nach Kerpen bei Köln | 1983 Umzug nach London | 1989 Professur an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf | lebt in Dublin, London, Düsseldorf und Köln


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STANDPUNKTE II  1986 - 2006

 

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