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Volker Via Lewandowsky (1963), Berlin

 

Lewandowskys Objekte und Installationen, deren symbiotische Formen aus einem Fundus von Bildern des Alltags und der Kunst in Vergangenheit und Gegenwart inspiriert werden, vermitteln Einblicke in die schmerzhaften Brüche deutscher Geschichte. Dabei wird eine Veränderung der Schwerpunktsetzung seiner Reflektionen optisch nachvollziehbar, die sich vom Makrokosmos der Gesellschaft hin zum Mikrokosmos der bürgerlichen Existenz entwickelt. Doch bei allen seinen Arbeiten gelingt es ihm immer wieder von neuem, sich jeglicher Vereinnahmung zu entziehen und dennoch mit seiner Kunst niemals den Anspruch^aufzugeben, politisch zu sein. Seine Werke,

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die den Konflikt sowohl im Inhalt als auch in der Form provozieren, nehmen hiermit die Entwicklung von einer Konsens – zu einer Konfliktgesellschaft beispielhaft vorweg. ¬ B. R.- J.

Abb.: Hoffnung ist des Lebens Stab, ... (2. Fassung), 1989/97, Berka auf Leinwand, versiegelt, bewässert, mit Stahltank und Wasserpumpe; 148 x 288 cm (Bild), , 260 x 129 x 141 (mit Staffelei), Dauerleihgabe der Sparkassen-stiftung, Foto: Winfried Mausolf, Frankfurt (Oder)


1963 geboren in Dresden | 1987 Studium der Szenografie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden | Arbeit im Bereich Film, Malerei und Grafik; lebt in Berlin und New York


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STANDPUNKTE II  1986 - 2006

 

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