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Karin Sakrowski (1942), Berlin |
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»Die malerische
Untersuchung von Auflösung und Wiedergewinnung der Figur als
selbstbildhafte Sinnsuche im Verhältnis zur Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft bleibt mein zentrales Thema« bekennt die Künstlerin.
Dieses wird vor allem an ihren Stadtlandschaften erkennbar, in denen
oft Figuren in ihre Umgebung einbezogen und zugleich ausgesetzt und
auf sich selbst bezogen ihr stilllebenhaftes Sein führen. Ob in der
Landschaft oder allein, immer wieder ist es die Kopfform, der sie in
Malerei, Grafik und Skulptur besondere Aufmerksamkeit schenkt. Eine
geheimnisvolle und von Melancholie durchdrungene chaotische Bildwelt
tritt dem Betrachter in ihren Werken entgegen, die die Künstlerin
durch ihr gestalterisches Können immer wieder zu bändigen weis. ¬ B.
R.-J. |
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Abb.:
Stundenköpfe, Blatt VIII
(I – XII),
1996/97, Acryl auf Papier; 73 × 53 cm, Dauerleihgabe der Sparkasse
Oder-Spree, Foto: Bernd Kuhnert, Berlin |
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| 1942 geboren in Berlin | 1959
– 1966 Ausbildung und Tätigkeit als Physiklaborantin | 1968 – 1970
künstlerisches Abendstudium | 1971 – 1976 Studium und Diplom der Malerei
und Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee | seit 1976
freiberuflich in Berlin tätig |
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STANDPUNKTE II
1986 - 2006 |
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