zurück

Heidrun Rueda (1963), Biesenthal

 

Ihre Bilder haben Ähnlichkeit mit Fotos. Sie fotografiert selbst und verwendet Vorlagen aus den Printmedien und dem Internet für ihre Malerei, die sie zum Teil am Computer bearbeitet. Ihre Passagier- und Militärmaschinen vermitteln ein Erscheinungsbild von der schönen Technik und einer reibungslosen Betriebsamkeit. Spürbar ist aber ebenso eine Ambivalenz dazu, die mit der Mobilität unserer Gesellschaft verbunden sein kann. Denn diesen maximal profitorientierten Bewegungsfluss können Pannen, Unfälle sowie politische Gewaltakte  aufhalten. Mit der jüngsten Werkgruppe zu  den

Ansicht vergrößern

Flugzeugentführungen aus den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts (zum Beispiel der Zyklus »Mogadischu«) schafft sie postmoderne Historienbilder. Da sie, wie wir alle, nicht unmittelbarer Augenzeuge dieser Ereignisse war, bezieht sie sich auf Pressefotos und Dokumentaraufnahmen. ¬ A. H.

Abb.: Mogadischu 5 (1 – 5), 2005/06, Öl, Leinwand; 120 × 160 cm, erworben 2007, Fotograf: Winfried Mausolf, Frankfurt (Oder


| 1963 geboren in Magdeburg | 1989 – 1994 Hochschule für Bildende Künste Dresden, Prof. Horlbeck | 1994 – 1996 Meisterschülerin bei Prof. Horst Hirsig | lebt und arbeitet in Biesenthal und Berlin


[ Zum Vergrößern der Bildansicht und Schließen der geöffneten Fenster auf das Bild klicken ! ]

zurück

STANDPUNKTE II  1986 - 2006

 

zum Seitenanfang