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Neo Rauch (1960), Leipzig |
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Obwohl das Geschehen
auf den großformatigen Bildern von Rauch immer an den Gegenstand
gebunden bleibt, ist es geheimnisvoll und unergründbar. Dennoch wird
das Auge immer wieder zurückgeführt auf die Handlung. Aber auch
Schriftzeichen und Wörter innerhalb des Bildraumes geben nichts von
seinem Inhalt preis, sondern dienen vielmehr als Gestaltungselement
für die Komposition. Diese wird von räumlichen Schichtungen und
szenisch figurativen Versatzstücken bestimmt, wobei Technoides und
Figürliches in mehrfach gebrochenen Bildräumen miteinander in
Verbindung gebracht werden. So scheint alles in Beziehung zueinander
zu stehen und unlöslich miteinander verbunden zu sein. Ein
Teufelskreis bietet sich dem Auge dar, aus dem es kein Entrinnen gibt,
der zeitlos und alltäglich, vor allem aber gefährlich wirkt. ¬ B. R.-J. |
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Abb.:
Sog, 1993, Öl auf
Papier; 292 x 299 cm, erworben 1995, Foto: Bernd Kuhnert, Berlin |
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| 1960
geboren in
Leipzig | 1978 Abitur in Aschersleben | 1981 – 1986 Studium an der
Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Rink | 1986 – 1990
Meisterschüler bei Bernhard Heisig | seit 1986 freischaffend in Leipzig |
seit 1993 Assistent ebd. Bei Arno Rink, Sighard Gille | 2005 Professur
ebd. | lebt und arbeitet in Leipzig |
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STANDPUNKTE II
1986 - 2006 |
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