|
|
|
 |
Walter Libuda (1950), Berlin |
 |
|
|
|
|
Die
Malerei von Walter Libuda ist kraftvoll und exzessiv zugleich. Ob
groß- oder kleinformatig, alle seine Bilder besitzen eine Intensität,
die den jeweiligen Raum zu sprengen scheint. Dabei gelingt es dem
Künstler allein mit formalästhetischen Mitteln inhaltliche
Vorstellungen von polaren Gegensätzen wie Chaos und Ordnung, Freude
und Liebe sowie Schmerz und Trauer auf vielfältigste Weise zu
hinterfragen. Obwohl das literarische Moment in seinem Schaffen immer
ausgeschaltet bleibt, werden allein durch die Formkon-stellationen
und Flächenaufteilungen sowie durch das
spannungs- |
 |
|
|
volle Gegeneinandersetzen von
dumpfen, düsteren und leuchtend intensiven Farben
ambivalente Assoziationsketten ausgelöst. So stehen sich Geborgenheit,
Zärtlichkeit und Zuwendung auf der einen Seite mit Schmerz, Qual und
Hilflosigkeit auf der anderen nicht nur diametral gegenüber, sie scheinen
auch voneinander durchdrungen zu sein. ¬ B. R.- J. |
|
Abb.:
Kind mit totem Tier,
um 1984, Öl auf Leinwand; 55,5 × 81 cm, erworben 1985, Foto: Bernd
Kuhnert, Berlin |
|
|
| 1950 geboren in
Zechau-Leesen | 1965 – 1971 Maler-Lackiererlehre, Theatermaler | 1973 –
1979 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
einschließlich Meisterschülerzeit | 1979 – 1985 Assistent ebd. | seit 1985 lebt und
arbeitet in Berlin |
|
|
[ Zum Vergrößern der
Bildansicht und Schließen der geöffneten Fenster auf das Bild klicken ! ]
|
|
 |
STANDPUNKTE II
1986 - 2006 |
|
 |
|
|
|