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Hans-Hendrik Grimmling (1947),
Berlin |
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Grimmling, der ein politisch denkender Mensch im besten Sinne des
Wortes ist, führt einen ständig anhaltenden Dialog von innerer und
äußerer Welt, vorbehaltlos und ohne Zugeständnisse. Das Leben in
Deutschland lässt ihn nicht los. An ihm reibt er sich wund und findet
so im privaten wie im gesellschaftlichen Bereich sein
Konfliktpotential vor, aus dem die eigene Person nie ausgeschlossen
bleibt. Die Konfrontation mit den Mächtigen wie Ohnmächtigen, die
Provokation, diesen schmerzhaften Prozess macht der Künstler in seinem
Schaffen produktiv. So flossen Zorn, Wut und Schmerz, aber auch Angst
und Hilflosigkeit, begleitet von einer nie
versiegenden Kraft |
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vermittelt über die künstlerische Handschrift, seismographisch in das
jeweilige Werk ein. Nicht selten sind es große Leinwände auf denen Grimmling eine kraftvoll bis zum Zeichen reduzierte
Formensprache verbunden mit intensiver Farbenglut nutzt, wobei es
ihm auf beeindruckend nachhaltige Weise gelingt, dem Geschehen einen adäquaten
künstlerischen Ausdruck zu geben. ¬ B. R.- J. |
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Abb.:
fusion I, 1994/95,
Pigment, Öl auf Leinwand; 280 x 300 cm, erworben 2003,Foto: Winfried
Mausolf, Frankfurt (Oder) |
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| 1947
geboren in
Zwenkau bei Leipzig | 1969 – 1970 Studium an der Hochschule für Bildende
Künste Dresden | 1970 –
1974 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei
Wolfgang Mattheuer
| 1974 – 1977 Meisterschüler an der Hochschule für
Bildende Künste Dresden bei Gerhard Kettner |
1977 – 1984
freischaffend in Leipzig | 1986 Ausreise aus der DDR nach Berlin- West |
2001 Dozent an der Berliner Technischen Kunsthochschule | 2006 Professor
ebd. |
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STANDPUNKTE II
1986 - 2006 |
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