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Harald Reiner Gratz (1962),
Schmalkalden |
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Ein
kultivierter Spätexpressionismus war kennzeichnend für seine Phase
nach dem Abschluss des Studiums 1991. Doch er fand dann zu souveränen
Formulierungen in den unterschiedlichsten Sichtweisen und Stilen.
Diese reichen vom grotesken Ornamentalen sowie surreal
Fotorealistischen bis hin zur kraftvoll-burschikosen Pop-Art. Gleich
einem Regisseur bedient er sich dieser unterschiedlichen Perspektiven
und Sprachen. Er »seziert« mit den traditionellen Mitteln der Malerei
unsere durch Fotos und Film geprägte Wahrnehmung der Welt. Das
geschieht auf eine lustvolle und hintergründige Weise ohne jedoch zu
moralisieren. Der Maler
zeigt das »So ist es« mit
einem in der jetzigen Neuen Figuration und |
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der Neo-Pop-Art-Welle höchst
selten anzutreffenden koloristischen Feuerwerk. Das reicht von der
verwaschenen Polaroidfarbigkeit bis hin zur knallbunten Aura einer
Werbebroschüre. ¬ A. H. |
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Abb.:
Short hello and long good
by I (Folge I – VI),
2002, Öl/Leinwand; 100 × 120 cm, erworben 2002,
Foto: Winfried Mausolf, Frankfurt (Oder) |
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| 1962 geboren in
Schmalkalden | 1982 Abitur in Schmalkalden | 1985 – 1988 Studium an der
Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein | 1989 – 1991
Studium der Freien Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende
Künste Dresden, Diplom | lebt und arbeitet in Schmalkalden |
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STANDPUNKTE II
1986 - 2006 |
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