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Moritz Götze (1964), Halle

 

Die Bildwelt des Moritz Götze ist heiter und unbeschwert, ohne dabei ins Banale abzugleiten. Dieser Grundgestimmtheit ordnen sich die künstlerischen Mittel unter. So werden seine Bilder und Grafiken, die Prismawände und Installationen vor allem durch eine satte, leuchtende Farbenpracht bestimmt. Der Künstler formuliert flächenhaft und zeichnerisch präzis. Das Dargestellte, abgesehen von einigen Verzeichnungen, besitzt reale Proportionen. Im Bildzusammenhang jedoch wird diese Realitätssicht aufgehoben, Motive aus verschie-denen Zeiten und Orten versatzstückhaft miteinander kombiniert.

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Doch dieses Montageprinzip ist weniger inhaltlichen, sondern vor allem formal künstlerischen Gesetzen verpflichtet und unterliegt einem Gestaltungszwang, bei dem nicht nur die technische Vielfalt fasziniert. ¬ B. R.-J.

Abb.: Little dog, 1995, Serigrafie 22/30; 210 × 300 cm, erworben 2000, Foto: Winfried Mausolf, Frankfurt (Oder)


| 1964 geboren in Halle | 1981 Lehre als Möbeltischler | 1983 – 1986 in mehreren Berufen tätig | 1986 Aufbau einer eigenen Grafikwerkstatt | seit 1986 freischaffend als Maler und Grafiker in Halle tätig | 1991 – 1994 Lehrauftrag für Serigrafie an der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design, Halle | 1994 Gastprofessur für Serigrafie an der Ecole Nationale supérieure de Beaux-Arts, Paris | lebt und arbeitet in Halle


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STANDPUNKTE II  1986 - 2006

 

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