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Mariola Brillowska (1961),
Hamburg |
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Die Künstlerin
studierte von 1982 bis 1988 an der Hamburger Hochschule für bildende
Künste. Seit den späten Achtzigern dehnte sie die Tätigkeitsfelder für
ihren erweiterten Kunstbegriff, der absolut nichts mehr mit dem
Beuyschen Kunstbegriff zu tun hat, schnell aus. Zu ihren umfangreichen
Aktivitäten zählen unter anderem Installationen, Zeichnungen sowie
viele Projekte mit Musikern und Künstlern im Grenzgebiet von E- und
U-Kunst. Damit gehört sie zu den umtriebigsten, provokativsten
postfeministischen Künstlerinnen in diesem Land, die ihre Arbeit mit
Elementen aus Entertainment, Trash, Kitsch als auch Pop-Art-Relikten
anreichert – und ebenso, je nach Bedarf, das Ambiente der Clubkultur,
des Kabaretts und des Rotlichtmilieus für sich vereinnahmt. Ihr
Anliegen ist eine kompromisslose Attacke auf das Betriebssystem Kunst,
auf die Machtmechanismen dieser patriarchalischen Welt und die
Entzauberung des Mythos von der Suche nach der ewigen Liebe (Sex?). ¬
A. H. |
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Abb.:
Der Heilige Sebastian,
1996,
Öl/Leinwand; 200 × 95,5 cm, erworben 2002, Foto: Winfried Mausolf,
Frankfurt (Oder) |
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| 1961 geboren in Sopot/Polen | 1981 Leben und Arbeiten in
Hamburg | 1982 – 1988 Studium Freie Kunst an der Hochschule für bildende
Künste | ab 1985 Prosa, Gedichte und Comics | ab 1988 Realisierung von
Filmprojekten |
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STANDPUNKTE II
1986 - 2006 |
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