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Einen Tag nach der Eröffnung der Scheib-Ausstellung am Sonntag, den
16.05.2010, zu der allein in die Rathaus-halle knapp 400 Gäste kamen,
darunter zahlreiche Künstler aus den unterschiedlichsten
Bundesländern, führte die Kuratorin eine Schulklasse von 23 Drittklässlern
aus der Erich-Kästner Grundschule durch beide Ausstellungen. Während die
Schüler sehr aufmerksam und konzentriert durch die Rathaushalle spazierten
und etwas über die Kunst des Sehens und Grundbegriffe der Kunstgeschichte
und Kirchengeschichte erfuhren, gingen sie anschließend in die
Marienkirche. Auch hier arbeiteten alle interessiert und konzentriert mit
und waren besonders begeistert von den vier apokalyptischen Reitern. Ob
vor dem roten Pferd, dessen Farbe auf das Blut des Krieges hinweist, und
das Schwert, Gewalt und Krieg andeutet, oder vor dem falbfarbenen Pferd,
dessen Farbe auf Furcht, Krankheit und Niedergang hinweist, die Kinder
konnten sich auch noch nach 1 1/2 Stunden kaum von den Skulpturen trennen.
Sie riefen im Chor,: "noch ein Reiter", doch jetzt war die Führung erst
einmal beendet und die Direktorin riet, erneut mit den Eltern wieder zu
kommen. Bei diesem Besuch könnten es die Kinder sein, die mit den neu
gewonnenen Kenntnissen ihre Eltern durch diese beiden wunderbaren
Ausstellungen führen würden. |