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Olaf Wegewitz (1949), Huy-Neinstedt |
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Max Reger (1873 – 1916) gehört als Komponist und Musiker zu den
umstrittenen und originellen Musikern um 1900. Er komponierte
hauptsächlich für die Orgel in der musikalischen Nachfolge von Johan
Sebastian Bach (1685 – 1750), speziell in den barocken Gattungen des
Choralspiels, der Phantasien und Fugen. Olaf Wegewitz versucht hier,
gleich anderen Künstlern der Moderne, die Transformierung des Hörbaren
in die Materialität des Sichtbaren. Kraftvolle Akkorde, Hauptmotive
und Stille bilden eine rätselhafte Form, die erst bei genauerem Sehen
subtile Differenzierungen offenbart. Doch die Beschäftigung mit dem
synästhetischen Grenzland Musik-Bild ist nur eine Seite seines
außergewöhnlichen Werkes. Olaf Wegewitz erkundet seit Jahrzehnten das
Wachsen und Werden des Erdhaften. Er wird zum Sammler |
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und Spurensucher und verleibt seinen Buchobjekten, Collagen und
Frottagen Herbstliches, Steiniges und Erdiges ein. Auch in dieser
Arbeit verwendet er sogenannte
»arme«
Materialen (Wellpappe und Krampen), die dem Bild die Aura des
Vergänglichen geben. |
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Abb.: Zu Max Reger
»B-A-C-H«
1982 /
1983, Mischtechnik; 112 x 154 cm; erworben 1990, Foto: Bernd Kuhnert,
Berlin |
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| 1949
geboren in Schönebeck
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Lehre als
Landmaschinenschlosser
| 1972 – 1973
privater
Kunstunterricht bei Hans Schulze, Leipzig
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lebt und arbeitet in
Huy-Neinstedt |
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TENDENZ ABSTRAKT -
07.02.2010 - 25.04.2010 |
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