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Im
gesamten Werk des Autodidakten herrscht Misstrauen gegenüber einer
Schönlinigkeit, dem farblichen Wohlklang und der eindeutig lesbaren
Gestalt. Seine Objekte und Bilder wirken verletzt, fragil und zugleich
kostbar. Die Bildhaut wird aufgerissen und man scheint auf die
pulsierende Schicht darunter sehen zu können, nimmt das Dahinter einer
ahnbaren Gestalt, eines Gefühl oder eines uns verstörenden Zustandes
wahr. Oftmals wird die Oberfläche mal mehr oder weniger kalkulierend
geflickt, bandagiert oder collagiert. So ergeben sich fast reliefhafte
Oberflächen, die mit profanen Materialien wie zum Beispiel mit Gras,
Holz, Pappe, Draht oder Stroh geflickt oder in den imaginären Raum des
Draußens erweitert werden. Das Morbide, das Vernarbte und
Fragmentarische offenbaren eine eigenwillige Aura des bizarr Schönen.
In den Objekten und Plastiken geschieht Ähnliches: hier reichen gleich
verletzbarer Fühler die Drähte in den Raum hinein; Fragiles und
Dünnhäutiges ist dem Schutz der Flächigkeit entflohen und strecken
sich uns entgegen. |
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