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In
den Fünfzigerjahren orientierte er sich am spätkubistischen Werk von
Pablo Picasso (1881 – 1973) und in der darauffolgenden Zeit wird seine
Formensprache lyrischer, vielschichtiger und geheimnisvoller. In
vielen Bildern schwingt das melancholisch-romantische Pathos von
Caspar David Friedrich (1774 – 1840) mit – oder die, gleich aus einem
Fließen der Farbe heraus sich findende Formen werden zu freien
Improvisationen auf das
»Frühstück
im Freien«
von Edouard Manet (1832 – 1883). Während des Malprozesses ergibt sich
ein spannungs-volles Fabulieren zwischen zufälligen Form- und
Farbkonstellationen und ihrem bewussten Gestalten. Figürliches,
Zeichenhaftes, Fließendes und Kalligrafisches gehen traumwandlerisch
ineinander über oder erfahren in den Folgen ihre Metamorphosen; etwas
bukolisch Vergangenes schwingt wehmütig zu uns herüber. Die
expressive, fast als disharmonisch zu bezeichnende Farbigkeit in
diesem gezeigten Bild ist etwas ungewöhnlich für ihn. Doch wir finden
auch hier sein für ihn typisches Vokabular wieder: Farbflüsse,
Mäander, Flecke, Einschlüsse, horizontale und vertikale Pinselstriche
und einen monochromen, nun weißen Farbgrund. |
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