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Helmut Senf (1933), Sassnitz |
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Helmut Senf galt in der DDR als ein ästhetischer Wanderer zwischen dem
Kunsthandwerk und der freien Kunst. Er schuf Gebrauchsgegenstande mit
einer am Bauhaus und am Deutschen Werkbund orientierte
Materialästhetik. Parallel dazu entstanden lyrisch-konstruktive
Skulpturen; seit den späten Siebzigern kam die Malerei hinzu. Heute
offenbart sich sein Lebenswerk als einer der wichtigsten ostdeutschen
Beitrage zur konstruktiv-konkreten Skulptur und Malerei. Seine
lebhafte Farbigkeit konterkariert das minimalistische Grundvokabular
des Konstruktiven: Kreis, Linie und Winkelvariationen. Er folgt dabei
den ungeschriebenen Gesetzen einer poetischen Geometrie und vereint
Rationalität mit der Intuition zu Metaphern auf Harmonie und
Schönheit. Das ist etwas, was heute nur noch selten in der
Gegenwartskunst zu erleben ist. |
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Abb.:
Multiple Skulptur
1997,
Stahl, Farbe; Durchmesser 45 cm; erworben 2004, Foto: Giraffe
Werbeagentur, Frankfurt (Oder) |
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| 1933
geboren in Mühlhausen/Thüringen
| 1948 – 1951
Lehre als
Dekorationsmaler
| 1951 – 1953
Gebrauchswerber
| 1953 – 1957
Studium am
Institut für Künstlerische Werkgestaltung Burg Giebichenstein
| ab 1957
Tätigkeit als Emailleur und Gürtler in den Kirchlichen Werkstatten Erfurt
| 1960
Gaststudium an der
Burg Giebichenstein
| 1962 – 1981
freischaffend
| 1978 – 1981
Lehrauftrag für
Emailgestaltung an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle
| seit 1988
Lehrauftrag
weitergeführt |
1994 Umzug
von Erfurt nach Sassnitz |
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TENDENZ ABSTRAKT -
07.02.2010 - 25.04.2010 |
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