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Diese Zeichnung gehört zu einem Werkblock von 15 Arbeiten. Dort
dekliniert Gil Schlesinger sein zeichenhaftes Vokabular dermaßen
durch, das Schrift, Buchstaben und Zeichen einen rätselhaften
Zusammenhang erfahren. Der Betrachter kann dem energetischen Fluss der
offenen und geschlossenen Gebilde folgen oder er versucht die Runen,
Piktogramme und Wortfragmente zu entziffern. Doch es bleiben letztlich
enigmatische Protokolle auf Erlebtes und Fabuliertes. Denn sein
vielgestaltiges Werk bildet einen in sich stimmigen Kosmos eines
Künstlers, der schon in den Siebzigerjahren in Leipzig die
künstlerischen Impulse von Wassily Kandinsky (1866 – 1944) so deutete,
dass Malerei eine andere Welt als die des Sichtbaren eröffnen und
dennoch auf die Realität einwirken sollte. Demnach ist es nicht
verwunderlich, dass sich in den anderen Bildern ebenso Texte,
stilisierte Vogel, Hunde oder puppenhafte Menschen in das
existenzielle Inferno des Überlebens begeben, sich im Mythischen
zwischen Hades und Paradiesgarten aufhalten oder aktuelle Kriege um
Land und Öl (Golfkrieg) den Auslöser für Bildfolgen ergeben. |
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