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Bereits wahrend ihrer Studienzeit von 1987 bis 1992 experimentierte
sie mit den Materialien und überschritt die Grenze des Tafelbildes.
Danach wandte sie sich zunächst von der Malerei ab und interessierte
sich für das raumschaffende Potenzial von Skulptur, Plastik und
Objekt. Dabei entdeckte sie für sich das zuvor in der jüngeren
Kunstgeschichte recht sporadisch genutzte Ausgangsmaterial Gummi.
Konkret sind das ganz profane Auto- und Fahrradschlauche, die nun von
ihr gedehnt, geschlitzt, gestaucht, durchschnitten, aufgeblasen,
geklebt, durchlöchert oder gefaltet werden. Die Formen können sowohl
Assoziationen an technische Behältnisse oder Gerätschaften auslosen
als auch an biomorphe Gebilde, an antike Amphoren oder an eine
Hausform erinnern. Immer bleibt die sinnlich als ambivalent erfahrene
Materialität des Gummis wesentlich für ihre Objekte, die vertraut und
befremdlich dem Betrachter gegenüberstehen. |
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