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Maren Roloff (1964), Berlin

 

Bereits wahrend ihrer Studienzeit von 1987 bis 1992 experimentierte sie mit den Materialien und überschritt die Grenze des Tafelbildes. Danach wandte sie sich zunächst von der Malerei ab und interessierte sich für das raumschaffende Potenzial von Skulptur, Plastik und Objekt. Dabei entdeckte sie für sich das zuvor in der jüngeren Kunstgeschichte recht sporadisch genutzte Ausgangsmaterial Gummi. Konkret sind das ganz profane Auto- und Fahrradschlauche, die nun von ihr gedehnt, geschlitzt, gestaucht, durchschnitten, aufgeblasen, geklebt, durchlöchert oder gefaltet werden. Die Formen können sowohl Assoziationen an technische Behältnisse oder Gerätschaften auslosen als auch an biomorphe Gebilde, an antike Amphoren oder an eine Hausform erinnern. Immer bleibt die sinnlich als ambivalent erfahrene Materialität des Gummis wesentlich für ihre Objekte, die vertraut und befremdlich dem Betrachter gegenüberstehen.

Abb.:  Matthias
um 2000, Gummi, Metall; 360 x 69 cm; erworben 2003, Foto: Winfried Mausolf, Frankfurt (Oder)


| 1964 geboren in Langensalza | 1987 – 1992 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig | lebt und arbeitet in Berlin


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TENDENZ ABSTRAKT - 07.02.2010 - 25.04.2010

 

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