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»Die
einzelne Persönlichkeit schreitet ungeachtet des allgemeinen
Kulturverfalls fort und richtet die geistliche Kraft zu einer neuen
Kulturepoche, indem sie Mittel und Wege findet, das Chaos zu entwirren
und Ordnung zu schaffen.«
Mit diesen Sätzen in seinen Aufzeichnungen zum
»Kulturablauf«
nach 1945, reflektiert der vielseitige Künstler über Kunst, Kultur,
Krieg, Barbarei und Kulturverfall. Dabei sieht er sein Berufensein auf
unterschiedlichen Gebieten der baugebundenen Kunst, in der abstrakten
als auch in der figürlich abstrahierenden Plastik, Malerei und Grafik.
Noch bis zu Beginn der Sechziger sah er sein Hoffen noch nicht
gescheitert. Doch es wurde eine andere Architektur- und
Kunstvorstellung seitens der DDR durchgesetzt und er erhielt so gut
wie keine Bau- und Kunstaufträge. Das bedeu- |
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tete keine Ausstellungs- und Verkaufsmöglichkeiten, kein
Bekanntwerden und somit ein Zurückgeworfensein in die
stillen Wände des Ateliers. Erst die 1991 in Magdeburg (Kloster Unser
Lieben Frauen – Magdeburger Museen) stattfindende Retrospektive bot
einen beeindruckenden Einblick in sein überaus vielgestaltiges Werk,
zudem auch die farbintensiven Pastelle aus den späten Fünfzigerjahren
gehören. |