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Veit Hofmann (1944), Dresden

 

Sein spatexpressionistischer Stil lebt von einer Verallge-meinerung und Reduktion des Sichtbaren bis hin zu abstrakten Formulierungen, die urplötzlich in ein anthropo-morphes oder florales Gebilde munden können. Vorder- und Hintergrund assoziieren Landschaftliches und Räumliches ohne, wie in diesem Bild ersichtlich, in eine klar zu deutende Konstellation zu geraten. Die verhalten leuchtenden, kraftvoll konturierten Farbzeichen verharren in einem Prozess des Changierens zwischen geometrischen Zeichen, Abstraktions-graden auf die sichtbare Welt und auf informelle  Kürzel. Allgemeines   und  Einmaliges  gehen  ineinander  über.  Veit

Hofmann orientierte sich zunächst am symbolträchtigen Werk von Max Beckmann (1884 – 1950) und am brachialfarbigen Frühwerk der Dresdner Brücke-Mitglieder, aber dergestalt, dass er eine eindeutige Dingbezeichnung vermeidet.

Abb.:  Die Auferstehung eines Indianers
1989, Öl auf Leinwand; rechte Tafel: 150 x 60 cm; Mitte: 150 x 120 cm, linke Tafel: 150 x 80 cm erworben 1992, Foto: Bernd Kuhnert, Berlin


| 1944 geboren in Dresden | 1967 – 1972 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden | seit 1972 freischaffend in Dresden


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TENDENZ ABSTRAKT - 07.02.2010 - 25.04.2010

 

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