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zum Jahresprogramm |
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RATHAUSHALLE
05.12.2004 - 20.02.2005 |
OLAF GULBRANSSON UND DER SIMPLICISSIMUS
Malerei,
Grafik, Zeichnung von 1896 -
1944 |
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In Zusammenarbeit mit
der
Olaf Gulbransson Gesellschaft e.V.
Tegernsee |
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zur Biografie des
Künstlers Olaf Gulbransson (1873 - 1958) |
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Unter dem Namen Simplicissimus
verbirgt sich eine der interessantesten satirischen Wochenzeitschriften
überhaupt. Sie wurde in München in den Jahren von 1896 bis 1944
herausgegeben. Geistvoll und streitbar setzten sich hier Grafiker und Zeichner während der
Kaiserzeit und in der Republik auf hohem künstlerischen Niveau mit |
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politisch aktuellen Themen
auseinander. Mit Witz und Sarkasmus, Parodie und Humor wurden die sich
zuspitzenden gesellschaftlichen Widersprüche der Innen- und
Außenpolitik des Deutschen Reiches ebenso von ihnen aufs Korn genommen
wie die wirtschaftlichen Zustände in Bayern, Sachsen und Mecklenburg.
Preußischer Militarismus, Bürokratie und Standesdünkel sowie die
Verlogenheit der bürgerlichen Moral boten dabei für die Gestalter eine
gute Angriffsfläche.
Zu den Grafikern und Zeichnern gehörten Ulrich Gulbransson ebenso wie
Thomas Theodor Heine, Karl Arnold und Ernst Schilling. Aber auch Max
Slevogt sowie Ernst Barlach, Heinrich Zille und Käthe Kollwitz schufen
Blätter für den Simplicissimus. Neben diesen arbeiteten renommierte
Autoren wie Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse, Ludwig Thoma, Frank
Wedekind aber auch Heinrich und Thomas Mann für diese Zeitschrift.
Nicht zuletzt ist es die Symbiose von Text und Bild, die auf
hervorragende Weise deutlich macht, was gerade auf dem Sektor dieses
Mediums geleistet wurde. |
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Abbildung: Thomas Theodor
Heine,
Farblithografie, 1897 |
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Zu sehen sind 122 Blätter aus
dem Simplicissimus, entstanden in den Jahren 1896 bis 1943, elf
Handzeichnungen und Aquarelle von Olaf Gulbransson sowie ein Gemälde und
drei Plakate dieses Künstlers. |
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Kuratorin / Text: Prof. Dr. Brigitte
Rieger-Jähner |
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Gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Land
Brandenburg gemeinsam mit der Sparkasse
Oder Spree und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und
Kultur des Landes Brandenburg |
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Öffnungszeiten: Dienstag
bis Sonntag und an Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr |
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