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Das Museum Junge Kunst wurde
1965 gegründet. Heute besitzt es einen Sammlungsbestand mit über 11.000
Kunstwerken aus Ostdeutschland und den neuen Bundesländern. Ab 1991 kam
die Sammlung mit polnischer Druckgrafik hinzu. Der Sammlungsschwerpunkt
liegt auf dem Zeitraum von 1945 bis zur Gegenwart. Dazu zählen Werke der
Malerei, der Bildhauerei sowie Installationen und Objekte, Grafik und
Aquarelle. Einmal im Jahr stellt das Museum unter einem konkreten Aspekt
Arbeiten aus der Sammlung in der Rathaushalle vor. Hinzu kommen noch bis
zu zehn Sonderausstellungen im PackHof und in der Rathaushalle, die sich
den klassischen Positionen der Modernen, deren Vorläufer und aktuellen
Tendenzen in der Gegenwartskunst widmen.
Seit Jahren ist es dem Museum möglich, Dank der sehr guten Zusammenarbeit
mit der Galeria BWA, junge polnische Kunst zu zeigen und das Publikum mit
umtriebiger Kunst vertraut zu machen. Im Gegenzug dazu wird ein kleiner
Einblick in den Bestand des Museum in Zielona Góra gegeben. Gemessen am
Bestand der Sammlung kann dieser wirklich nur klein sein, doch die
ausgewählten 10 Positionen von Künstlern der mittleren und älteren
Generation ermöglichen eine Bekanntschaft mit markanten Positionen im
Bereich der figurativen Kunst aus den letzten 20 Jahren. Das wiederum
sind Haltungen, die nicht selten auch gewissermaßen stellvertretend für
das Schaffen anderer Künstler stehen könnten. |
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Abbildung links:
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Stephan Balkenhol:
Portrait, 2003, Pappelholz, Foto: Winfried Mausolf,
Frankfurt (Oder) |
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Abbildung Mitte: |
Uwe Kowski,
Trophäe,
1994, Ahorn, Kopf Ø: 44 cm,
Bein gestreckt: 129 x 30 x 30 cm,
Bein angewinkelt: 157 x 32 x 30 cm, erworben 1995, Foto: Bernd
Kuhnert, Berlin |
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Abbildung rechts: |
Mariola
Brilowska,
Der Heilige Sebastian, 1996,
Öl/Leinwand; 200 × 95,5 cm,
erworben 2002, Foto: Winfried Mausolf,
Frankfurt (Oder) |
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Text / Kurator: Armin
Hauer |
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