zum Jahresprogramm


PACKHOF
MUSEUM JUNGE KUNST
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Str.11
21.06.2007 - 29.07.2007

1, 2, 3 ÜBERRASCHUNG
BASIA BA
ŃDA (1980), Zielona Góra
Malerei-Objekte
HUBERT CZEREPOK (1973), Pozna
ń
Fotografie, Objekte
PRZEMYS
ŁAW MATECKI (1976), Zagań
Malerei, Zeichnung

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am 21.06.2007 um 18 Uhr im PackHof des Museums


Diese Ausstellung stellt drei junge Künstler vor, die sich stilistisch und emotional in ihren Werken voneinander unterscheiden. Eine gewisse gemeinsame Ausgangsbasis gibt es vielleicht dennoch, sie besteht in ihrer ironisch kritischen und zugleich oft unbekümmerten Herangehensweise an die selbstgestellten Aufgaben.

Bildansicht vergrößern

Hubert Czerepok: "Vorstellung", 2006,
Zeichnung, 29,7 x 21cm

Hubert Czerepok, geboren in Słubice und Kunststudium in Poznań, arbeitet mit unterschiedlichen Medien im grenzenlosen Bereich des Erweiterten Kunstbegriffs. Der Konzeptkünstler nennt z. B. die Renovierung einer Galerie Kunstaktion und irritierte einkaufshungrige deutsche Autofahrer mit Pappschildern an einer polnischen Landstraße, auf denen zu lesen war: „Nichts hat Sinn". Zudem recherchiert er im Internet nach Verschwörungstheorien und zeichnet oder dokumentiert Tragisches und Alltägliches.

Bildansicht vergrößern

Przemysław Matecki: "Condoleezza Rice",
Öl/Druckfarbe/Leinwand, 2005/06, 31 x 30 cm

Basia Bańda (geboren in Zielona Góra und Studium an der Akademie der Künste Kraków) lässt sich von der Mode, bekannten Logos und vom Comic inspirieren. Sie malt und stickt auf Textilien schockierende Szenen oder kitschig verträumte Motive aus den Niederungen des Niedlichen, des Kuschligen und des Verträumten. Ihre Farb- und Materialvorlieben kommen aus dem plüschigen und zartrosa getünchten Jungmädchen-zimmer - oder wie es sich die Männerwelt dort so vorstellt. Ihre Gestalten sind stilistisch durchschau-bar und wirken vielleicht gerade deshalb so nachhaltig beklemmend und verstörend.

 

Przemysław Matecki studierte in Zielona Góra an der dortigen Kunsthochschule Malerei. Heute lebt er im kleinen Ort Zagań. Er beruft sich auf eine kraftvoll burschikose Farbfeldmalerei, die er gern mit Fotos aus Werbung sowie Illustrierten und mit expressiv darüber gesetzten Buchstaben konterkariert. Daraus ergibt sich eine krude Bildeinheit, die eigentlich keine sein dürfte. Mit dieser Strategie bewegt er sich irgendwo im Spannungsfeld zwischen einem entschleunigten Martin Kippenberger und der Aura polnischer Plakatkunst der Siebzigerjahre.

Bildansicht vergrößern

Basia Bańda: "Puh Ungeheuer!", 2005, 40 x 35 cm

Fotos von der Eröffnung der Ausstellung - Fotos: Ingo Kallies [ Museum Junge Kunst ]

Fotoansicht vergrößern

Fotoansicht vergrößern

Fotoansicht vergrößern

Fotoansicht vergrößern

Fotoansicht vergrößern

Fotoansicht vergrößern

 

Zum Vergrößern der Ansichten und Schließen der geöffneten Fenster auf die Bilder klicken!

 

Kuratoren: Wojciech Kozłowski, BWA Zielona Góra / Armin Hauer -Text: Armin Hauer

 

zurück

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag  von 11.00 bis 17.00 Uhr

nach oben