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Hubert Czerepok:
"Vorstellung", 2006,
Zeichnung, 29,7 x 21cm |
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Hubert Czerepok, geboren in Słubice
und Kunststudium in Poznań,
arbeitet mit unterschiedlichen Medien im grenzenlosen Bereich des
Erweiterten Kunstbegriffs. Der Konzeptkünstler nennt z. B. die
Renovierung einer Galerie Kunstaktion und irritierte
einkaufshungrige deutsche Autofahrer mit Pappschildern an einer
polnischen Landstraße, auf denen zu lesen war: „Nichts hat Sinn".
Zudem recherchiert er im Internet nach Verschwörungstheorien und
zeichnet oder dokumentiert Tragisches und Alltägliches.
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Przemysław
Matecki: "Condoleezza Rice",
Öl/Druckfarbe/Leinwand, 2005/06, 31 x 30 cm |
Basia Bańda (geboren in Zielona Góra und Studium an der Akademie der
Künste Kraków) lässt sich von der Mode, bekannten Logos und vom Comic
inspirieren. Sie malt und stickt auf Textilien schockierende Szenen oder
kitschig verträumte Motive aus den Niederungen des Niedlichen, des
Kuschligen und des Verträumten. Ihre Farb- und Materialvorlieben kommen
aus dem plüschigen und zartrosa getünchten Jungmädchen-zimmer - oder wie es
sich die Männerwelt dort so vorstellt. Ihre Gestalten sind stilistisch
durchschau-bar und wirken vielleicht gerade deshalb so nachhaltig
beklemmend und verstörend. |
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Przemysław
Matecki studierte in Zielona Góra an der dortigen Kunsthochschule
Malerei. Heute lebt er im kleinen Ort Zagań.
Er beruft sich auf eine kraftvoll burschikose Farbfeldmalerei, die
er gern mit Fotos aus Werbung sowie Illustrierten und mit expressiv
darüber gesetzten Buchstaben konterkariert. Daraus ergibt sich eine
krude Bildeinheit, die eigentlich keine sein dürfte. Mit dieser
Strategie bewegt er sich irgendwo im Spannungsfeld zwischen einem
entschleunigten Martin Kippenberger und der Aura polnischer
Plakatkunst der Siebzigerjahre.
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Basia Bańda:
"Puh Ungeheuer!", 2005, 40 x 35 cm |
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