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PACKHOF DES MUSEUMS
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Str.11
15.04.2007 - 10.06.2007

HEIDRUN RUEDA
(1963), Biesenthal
Malerei, Zeichnung

zur Biografie

Biografie Heidrun Rueda

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Die Malerin studierte an der Dresdner Kunsthochschule, zunächst bei  Prof. Günther  Horlbeck und anschließend nahm sie ein  Meisterschülerstudium  bei  Prof. Horst  Hirsig  bis 1996 auf. Ihre Bilder haben Ähnlichkeit mit  Fotos.

Sie fotografiert selbst und verwendet Vorlagen aus den Printmedien und dem Internet für ihre Malerei, die sie zum Teil am Computer bearbeitet. Dabei verlangsamt wiederum der malerische Prozess diese technisch rasante Bildproduktion. Wir begegnen Flugzeugen in kühlen sachlichen Porträts umgeben vom Himmel, von Landschaften mit urbanen Strukturen, Start- und Landebahnen und Airport-Systemen. Ihre Passagier- und Militärmaschinen vermitteln ein Erscheinungsbild  von der schönen Technik  und  einer reibungslosen Betriebsam-keit. Spürbar  ist aber ebenso eine Ambivalenz dazu, die mit der Mobilität unserer Gesellschaft  verbunden sein kann. Denn diesen maximal profitorientierten Bewegungs-fluss können  Pannen, Unfälle sowie politische Gewalt-akte aufhalten.

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Am Vulkan, 2004, Öl/Leinwand, 140 x 180 cm

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Black September, Explosion, 2005/2006,
Öl/Leinwand, 80 x 120 cm

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Mogadischu 5, 2006, Öl/Leinwand; 120 x 160 cm

Mit der jüngsten Werkgruppe zu den Flugzeugentführungen aus den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts (zum Beispiel der Zyklus „Mogadischu“)  schafft sie   postmoderne Historienbilder. Da sie, wie wir alle, nicht unmittelbarer  Augenzeuge dieser Ereignisse war, bezieht sie sich auf Pressefotos und Dokumentaraufnahmen. Was damals für den schnellen und politisch manipulierten  Bilderkonsum gedacht war, erfährt im großformatigen Tafelbild die Aura des Wahrhaftigen und des Dauerhaften -  Szenisches und  Zufälliges gefrieren zur klassischen Komposition. Doch sie arbeitet auch ohne bildliche Vorlagen, indem sie nach Augenzeugenberichten von Flugzeugentführungen comic-hafte Handlungsabläufe zeichnet.

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Zeichnungen aus der Serie der Comics "Die Entführung nach Mogadischu", 2006, Tusche, je 50 x 65 cm

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Text/Kurator: Armin Hauer


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Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag  von 11.00 bis 17.00 Uhr

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