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o.
T. "Hochwasser",
1994,
Acryl, Tusche, 29,5 x 20,8 cm |
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entstandenen Metamorphosen
wird das Schaffenscredo der Malerin am intensivsten nachvollziehbar,
denn man empfindet das unvorhersehbare und nicht zu berechnende
Kalkül, das ihr gesamtes Wirken prägt. Galli bestätigt diese
Einschätzung indem sie ihr Malen und Zeichnen als Abenteuer mit
unbekanntem Ausgang bezeichnet. Aus der nur ihr eigenen gestischen
Bewegung heraus, die von momentaner Emotion ebenso gespeist wird wie
aus Kunst- und Alltagserfahrungen, entwickelt sich die jeweilige
Bildwelt. Trotz aller Unterschiedlichkeit besitzen die bei uns
gezeigten Arbeiten aus den Jahren 1982-2007, die verschiedenen
Schaffensphasen zuzuordnen sind, dennoch gravierende
Gemeinsamkeiten. Chaotisch und subversiv kann man ihr
Gestaltungsklima bezeichnen, ob es sich nun um eine kleinformatige
Zeichnung oder ein großformatiges Bild handelt. Erotisch und
lustvoll, aber zugleich auch kraft- und spannungsgeladen ist die
Formensprache, aggressiv und ruppig der Strich, ekstatisch und
dramatisch die Gestaltungsdramaturgie. Alle ihre Blätter und Bilder
besitzen so eine Frische und elementare Kraft, eine Unmittelbarkeit
und grandiose Naivität im Schillerschen Sinne.
Dennoch sind Poesie und zärtlichste Lyrismen
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