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PETER BÖMMELS (1951),
DRESDEN, KÖLN, BERLIN |
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Der 60. Geburtstag von Peter Bömmels ist zwar ein schöner Nebeneffekt ihm in diesem Jahr eine umfangreiche Ausstellung zu widmen aber nicht der eigentliche Grund hierfür. Vielmehr ist es die unverwechselbare Art und Weise seines Schaffens, das ein „bedeutendes Werk“ entstehen ließ, „das sich in seiner unverwechselbaren Individualität jeder Vereinnahmung durch verbreitete Stilrichtungen des Kunstbetriebes entzieht“. Über 60 Arbeiten aus 30 Jahren, d. h. Malerei, Zeichnungen, Skulpturen und Plastik aus verschiedensten Werkgruppen und Materialien werden vorgestellt, die in den Jahren von 1981 bis 2011 entstanden. . . . |
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NEUERWERBUNGEN TEIL I - MUSEUM JUNGE KUNST |
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Horst Bachmann (1927 - 2007); BĀLAVAT (d.i. Eckehard Böttrich, (1937)); Stephan Balkenhol (1957); Johanna Bartl (1956); Kurt Buchwald (1953); Richard K. Burkart (1950); Tremezza v. Brentano (1942); FRANEK (d.i. Sabine Franek-Koch) (1939); Kerstin Grimm (1956); Hans Hendrik Grimmling (1947); Peter Herrmann (1937); Jörg Jantke (1952); Horst Krüger (1936); Verena Kyselka (1959); Cornelia Schleime (1953); Gil Schlesinger (1931); Helmut Senf (1933), Strawalde (d.i. Jürgen Böttcher, (1931)); Erika Stürmer-Alex (1938); Anna Werkmeister (1949) |
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Der erste Teil der zweiteiligen Ausstellungsreihe „Neuerwer-bungen“ gibt einen Einblick in wesentliche Neuzugänge der letzten 10 Jahre aus den Bereichen der Malerei, der Bildhauerei und der Objektkunst. Dabei gab es zwei Erwerbungsstrategien: zum einen kamen Arbeiten von Künstlern hinzu, die schon in der Sammlung vertreten sind, wie zum Beispiel Strawalde, Peter Hermann, Hans Hendrik Grimmling oder Erika Stürmer-Alex. Zum anderen fanden Werke von Künstlern Berücksichtigung, die bisher nicht in der Sammlung zu finden waren. . . . |
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Anlässlich der Ausstellungsreihe „Neuerwerbungen“ erscheint der Katalog: „Neuerwerbungen Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) 2000 – 2010“, Autoren: Brigitte Rieger-Jähner, Armin Hauer; cirka 144 Seiten; cirka 80 farbige Abbildungen; Preis: 25,-€. |
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NEUERWERBUNGEN TEIL II - MUSEUM JUNGE KUNST |
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Norbert Bisky (1970); Birgit Brenner (1964); Mariola Brillowska (1961); Jan Brokof (1977); Matthias Geitel (1962); Moritz Götze (1964); Harald Reiner Gratz (1962); Klaus Hack (1966); Kathrin Harder (1969); MK Kähne (1963); Klaus Killisch (1959); Daniel Klawitter (1962); Florian Merkel (1961); Ute Richter (1964); Heidrun Rueda (1963); Cora Volz (1966); Heinz Schmöller (1975); Eva- Maria Wilde (1972); ZWINGER (d.i. Thorsten Zwinger) (1962) |
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Der zweite Teil der Ausstellung der „Neuerwerbungen“ konzentriert sich auf die Künstlergeneration, die nach 1958 geboren ist. Die Mehrzahl der Maler, Bildhauer und Konzeptkünstler waren bisher nicht in der Sammlung zu finden. Die Erwerbungsstrategie konzentrierte sich unter anderem auf raumgreifende Arbeiten, die einen aktuellen Gegenwartsbezug aufweisen, wie etwa die Wortinstallation von Ute Richter „geschlossen“ und die Installation von Birgit Brenner. Moritz Götze und Klaus Killisch, bisher mit Druckgrafik und Malerei vertreten, stellen sich mit Leuchtkästen vor. Der Maler ZWINGER aus Greifswald schlägt mittels seiner Fotoinstallation einen Bogen von der traditionellen Malerei zur Fotografie, wobei er die Bilder auf Latten montiert, die ebenso für die Malerei Verwendung finden könnten. . . . |
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ARNO BOJAK (1974), BERLIN |
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Der junge Maler studierte ab 1994 an der Kunstakademie in Düsseldorf unter anderem bei M. Lüpertz und D. Krieg. Nach dem Abschluss seiner Meisterschülerzeit zog er nach Berlin. Er zählt zu den Malern einer Generation, denen die Welt und die Kunstgeschichte offen steht und die nun versuchen müssen, sich bewusst in diesen globalen und stilistisch pluralistischen Systemen aus Kunst und Welt einzubinden. Das hatte bei ihm zur Folge, dass er zunächst im Verständnis dadaistisch geprägter Pop Art Räume malte und inszenierte, in denen Losungen, Materialreste und seltsame Graffitiwesen ihre Anwesenheit verteidigten. . . . |
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Lutz Friedel (1948); Michael Geyersbach (1954); Kerstin Grimm (1956); Claus Haensel (1942); Josef Hegenbarth (1884 – 1962), Joseph W. Huber (1951 – 2002); Helge Leiberg (1954); Wolfgang Petrowsky (1947); Wolfgang Smy (1952); Jan Thomas (1970); Willy Wolff (1905 – 1985), Horst Zickelbein (1926) |
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Auf dem Gebiet der Zeichnung und im Bereich der Druckgrafik gab es in den letzten zehn Jahren Zugänge, die zum einen vorhandene Sammlungsbestände ergänzten und zum anderen bisher nicht in der Sammlung vertretene Künstler, wie zum Beispiel Michael Geyersbach, Jan Thomas, Joseph W. Huber, berücksichtigten. So gelang es zwei Zeichnungen von dem vor allem als Illustrator bekannten Dresdners Josef Hegenbarth zu erwerben und auch von Lutz Friedel, der mit verschiedenen Tafelbildern und Zeichnungen aus seiner frühen Schaffensphase vertreten ist, fanden Malereien aus jüngster Schaffensphase Eingang in die Sammlung. . . . |
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16.08.2012 – 21.10.2012 |
RYSZARD WOŹNIAK
(1956) |
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Seit 2007 stellt das Museum Junge Kunst in enger Zusammenarbeit mit der Galeria BWA in Zielona Góra Positionen Polnischer Gegenwartskunst vor, die mittels der Malerei, der Fotografie oder im Bereich der Installation einen kritischen Blick auf die gesellschaftlichen Prozesse ihres Landes werfen und zugleich einen ästhetischen Diskurs über die Aussagefähigkeit der jetzigen künstlerischen Mittel anregen. . . . |
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ELKE DAEMMRICH
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Paradies und Apokalypse scheinen sich auf den ersten Blick ebenso auszuschließen wie Himmel und Hölle. Aber dennoch sind beide nicht nur untrennbar miteinander verbunden, sondern auch aufeinander bezogen. Von diesem Dualismus künden die Bilder und Grafiken von Elke Daemmrich. So paaren sich auf ihnen heitere Unbeschwertheit, die von der Leichtigkeit des Seins geprägt worden zu sein scheint, mit schwerblütiger, existenzieller Infragestellung. Nicht zuletzt manifestiert sich hier die Doppelkodierung von französischem und deutschem Formenbewusstsein, von Rationa-lem und Irrationalem, Sinnlichem und Verstandesmäßigem. . . . |
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Der junge Maler studierte ab 1994 an der Kunstakademie in Düsseldorf unter anderem bei M. Lüpertz und D. Krieg. Nach dem Abschluss seiner Meisterschülerzeit zog er nach Berlin. Er zählt zu den Malern einer Generation, denen die Welt und die Kunstgeschichte offen steht und die nun versuchen müssen, sich bewusst in diesen globalen und stilistisch pluralistischen Systemen aus Kunst und Welt einzubinden. Das hatte bei ihm zur Folge, dass er zunächst im Verständnis dadaistisch geprägter Pop Art Räume malte und inszenierte, in denen Losungen, Materialreste und seltsame Graffitiwesen ihre Anwesenheit verteidigten. . . . |
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Arno Bojak (ur. 1974) ukończył w 2000 r. Akademię Sztuk
Pięknych w Duesseldorfie w pracowniach profesorów Marcusa Luepertza i
Dietera Kriega. Obecnie mieszka i pracuje w Berlinie. |
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